Samstag, 20. August 2011

Gelungener Trainingsbewerb mit bitterem Beigeschmack in Piberstein

Heiß her gings heute beim Xentis-Triathlon in Piberstein. Sprechen tu ich hier nicht nur vom Wetter, sondern natürlich auch vom stark besetzten Feld, in dem ich mit einer Zeit von 1:06:52 den 3. Platz in der Klasse U23 hinter Felix Waldhuber und Manuel Sölkner belegen konnte, was den 11. Gesamtrang bedeutete. Gewinnen konnte das Rennen Martin Jandl vor Sven Sundberg.
Tja... was ist jetzt aber der bittere Beigeschmack dabei?! Grundsätzlich war ich sowohl mit meiner Schwimm-, Rad- und Laufleistung hoch zufrieden. Blöd angestellt hab ich mich jedoch bei der Landboje beim Schwimmen: Wies wieder ins Wasser ging um die zweite Hälfte der 750m in Angriff zu nehmen, hab ich mich mit einem weit schweifenden Blick über das vor mir liegende Feld über meine derzeitige Platzierung erkundigen wollen. Fatal wie sich einige Sekunden später heraustelllte, als ich mit meinem linken Fuß über einen schroffen Stein im Wasser stolperte. Das behinderte mich nur im weiteren Rennverlauf (komischerweise beim Laufen nicht so sehr) , sondern wird sich auch auf meine nächsten Trainings auswirken. Wie ich mir die Zehen gscheit tapen hab lassen, haben wir festgestellt, dass die vierte Zehe wohl gebrochen oder schwer geprellt ist.
Damit wirds wohl so ausschauen, dass Faaker See Triathlon nächste Woche wohl keinen Sinn macht und ich ein paar Tage abwarten werd wies mit Trainbing weitergeht. Aber Radfahren und Schwimmen geht immer ;) Bissl beißen muss ma halt.

Ergebnis

Sonntag, 14. August 2011

Passabler Trainingswettkampf in Fürstenfeld alias "Wespenstich olé"

Passabel?! Manche werden mich für hochnäsig oder arrogant halten, wenn sie das Wort sehen, obwohl ich doch die Klasse U23 gewonnen und gesamt auch den hervorragenden 6. Platz belegt habe. Da mein großes Ziel heuer noch ein 70.3er in Aix ist, ist das primäre bei jedem Bewerb davor das subjektive Befinden bei solch einer Belastung wie es die Kurzdistanz in Fürstenfeld eine war (1,5/41/10km und einige HM). Aber von vorne:
An einem heißen Sommertag gings mit dem Schwimmen (leider in der 2. Startwelle) los. Ungewöhnlicher Weise war das heute die Disziplin mit der ich am zufriedensten war!!! In meiner Welle waren einige Staffelschwimmer und starke Einzelathleten wie Martin Fessl weit vorne weg.... und dann... dann kam ich. Ohne Wasserschatten das Hauptfeld anführend. Vielleicht habe ich das mal gebraucht. Ohne Stress, nur mit ein paar Klatscher auf die Füße dahinschwimmen. Mit 24:58min ging es dann als 19. aus dem Wasser in die Wechselzone, die ich als einer der Schnellsten wieder verlassen konnte (3.).
Dann kam das nicht so Erfreuliche. Ich bin zwar mit 1:03:54 die 4. schnellste Radzeit gefahren, aber mein Gefühl auf der Strecke war alles andre als super. Neben dauerndem Hunger und leichter Übelkeit waren meine Beine auch nicht vom Feinsten. Erst nach ca. 30km hab ich einen gscheiten Tritt gefunden.
Mit der 2. schnellsten Wechselzeit ging es dann auf die Laufstrecke. (ich muss jetzt wieder mal jammern ;)) Tja... ich hab mal gemeint, dass St. Pölten lauftechnisch das Schrecklichste war was ich jemals erlebt habe. Die 10km kamen aber schon sehr nahe hin. Gut mit einem klassen Schritt in den Lauf gestartet, musste ich mich, nachdem es einige Meter mit 17% bergab ging, mit extremem Seitenstechen einige km zur nächsten Labe kämpfen, wo ich mich in bisschen erholen konnte. Dann hab ich endlich einen tollen Schritt gefunden. Aber das Unheil nahte schon. Ich glaub in letzter Zeit hab ichs ein bisschen mit Insektenstichen. Nachdem mich am Sonntag eine Biene unterm Helm am Kopf gestochen hat und ich meine Einheit schmerzbedingt abbrechen musste, hat mich heute eine Wespe auf der Innenseite meiner Lippe gestochen. I sags glei: Gut war des Viech net also hab ichs wieder ausgespuckt ;) Aber man muss im Sport leidensbereitschaft zeigen und so setzte ich das rennen die letzten 4km fort und konnte sogar noch Eis von einem Sani organisieren. Es ist sich dann noch eine 42er Zeit ausgegangen (10. Laufzeit), die angesichts der Umstände (heiß wars ja auch noch) und der schwierigen Strecke eh nicht schlecht ist. (Anm. nur 2 liefen unter 40!!!).
Fazit: Man kann mit dem Wettkampf vor allem aufgrund der Platzierung und dem Durchhaltevermögen zufrieden sein.

Ergebnis