Sonntag, 14. August 2011

Passabler Trainingswettkampf in Fürstenfeld alias "Wespenstich olé"

Passabel?! Manche werden mich für hochnäsig oder arrogant halten, wenn sie das Wort sehen, obwohl ich doch die Klasse U23 gewonnen und gesamt auch den hervorragenden 6. Platz belegt habe. Da mein großes Ziel heuer noch ein 70.3er in Aix ist, ist das primäre bei jedem Bewerb davor das subjektive Befinden bei solch einer Belastung wie es die Kurzdistanz in Fürstenfeld eine war (1,5/41/10km und einige HM). Aber von vorne:
An einem heißen Sommertag gings mit dem Schwimmen (leider in der 2. Startwelle) los. Ungewöhnlicher Weise war das heute die Disziplin mit der ich am zufriedensten war!!! In meiner Welle waren einige Staffelschwimmer und starke Einzelathleten wie Martin Fessl weit vorne weg.... und dann... dann kam ich. Ohne Wasserschatten das Hauptfeld anführend. Vielleicht habe ich das mal gebraucht. Ohne Stress, nur mit ein paar Klatscher auf die Füße dahinschwimmen. Mit 24:58min ging es dann als 19. aus dem Wasser in die Wechselzone, die ich als einer der Schnellsten wieder verlassen konnte (3.).
Dann kam das nicht so Erfreuliche. Ich bin zwar mit 1:03:54 die 4. schnellste Radzeit gefahren, aber mein Gefühl auf der Strecke war alles andre als super. Neben dauerndem Hunger und leichter Übelkeit waren meine Beine auch nicht vom Feinsten. Erst nach ca. 30km hab ich einen gscheiten Tritt gefunden.
Mit der 2. schnellsten Wechselzeit ging es dann auf die Laufstrecke. (ich muss jetzt wieder mal jammern ;)) Tja... ich hab mal gemeint, dass St. Pölten lauftechnisch das Schrecklichste war was ich jemals erlebt habe. Die 10km kamen aber schon sehr nahe hin. Gut mit einem klassen Schritt in den Lauf gestartet, musste ich mich, nachdem es einige Meter mit 17% bergab ging, mit extremem Seitenstechen einige km zur nächsten Labe kämpfen, wo ich mich in bisschen erholen konnte. Dann hab ich endlich einen tollen Schritt gefunden. Aber das Unheil nahte schon. Ich glaub in letzter Zeit hab ichs ein bisschen mit Insektenstichen. Nachdem mich am Sonntag eine Biene unterm Helm am Kopf gestochen hat und ich meine Einheit schmerzbedingt abbrechen musste, hat mich heute eine Wespe auf der Innenseite meiner Lippe gestochen. I sags glei: Gut war des Viech net also hab ichs wieder ausgespuckt ;) Aber man muss im Sport leidensbereitschaft zeigen und so setzte ich das rennen die letzten 4km fort und konnte sogar noch Eis von einem Sani organisieren. Es ist sich dann noch eine 42er Zeit ausgegangen (10. Laufzeit), die angesichts der Umstände (heiß wars ja auch noch) und der schwierigen Strecke eh nicht schlecht ist. (Anm. nur 2 liefen unter 40!!!).
Fazit: Man kann mit dem Wettkampf vor allem aufgrund der Platzierung und dem Durchhaltevermögen zufrieden sein.

Ergebnis