Mittwoch, 5. September 2012

Ironman 70.3 WM Las Vegas

 
Ungewohnt spät hier mein Rennberricht – ist halt Off-Season  ;-) (in Wahrheit hats der Internetzugang hats bis jetzt nicht zugelassen)
Was gibt es zu erzählen?! Die meisten werdens eh schon wissen dass sich mit einer Zeit von 4:44:57h noch der 9. Rang in der M18 sowie der 135. Gesamtrang ausgegangen ist. Noch?! Eigentlich ist ja Top 10 ein absolutes Wahnsinnsergebnis mit dem ich hochzufrieden bin, drinnen wäre aber mehr gewesen!

Mittwoch, 29. August 2012

Klassensieg und Gesamtrang 5 am Faakersee

Dieses Wochenende fand am Faakersee ein Triathlon über die Olympische Distanz statt, den ich als perfektes Zwischenglied zwischen EM und WM als Vorbereitung nutzen wollte. Dementsprechend schwer waren die Beine und müde die Muskulatur 2 Wochen nach Wiesbaden auch noch und ich ging mit einem eher schlechten Gefühl unter den 800 Startern aus aller Herren Länder bei herrlichstem Sonnenschein und heißen Temperaturen an den Start.

Samstag, 11. August 2012

Ironman 70.3 European Championship - Silber!


Race Day


Am recht frischen Sonntagmorgen wars dann endlich so weit: Nach einem 1,5km Fußmarsch vom Hotel weg waren wir direkt beim Schwimmstart. Die allgemeine Atmosphäre unter den rund 2.200 Teilnehmern war wie immer angespannt und leicht nervös, was mich mich natürlich nicht von meiner üblichen blöden Rederei und ein paar Schmés abhielt (oder noch mehr dazu ermutigte... ;-)) Ich war recht gut drauf und wollte ein lockeres Rennen machen und trotzdem voll attackieren! Um 7:45 Uhr wars dann endlich so weit: 15 Minuten nach den Profis und 10 Minuten nach dem gesamten Damenfeld und der Herren ab 50 Jahre viel der Startschuss für die dritte Startwelle der 18 - 30 Jährigen bei bereits herrlichem Morgensonnenschein.

Sonntag, 5. August 2012

Geglückte Generalprobe mit Gesamtrang 3 im Rosental

Heiß, heißer, am heißesten... Soll es laut den Stimmen von den meisten der 300 Starter angeblich beim Sprinttriathlon in Ferlach gewesen sein. Bei mir persönlich hat sich das Hitzetraining in Hinblick auf Las Vegas definitiv bezahlt gemacht, ich ließ die Hitze Hitze sein und machte eine Woche vor der Ironman 70.3 EM in Wiesbaden ein super Rennen, welches mit dem U23 Sieg und Gesamtrang 3 belohnt wurde.

Sonntag, 15. Juli 2012

TriStar-Premiere in Kufstein



Eher stressig verlief dieses Wochenende, bin ich doch zusammen mit Coach Heinrich Sickl Samstag und Sonntag gleich bei zwei Events gestartet. Am Samstag gings ab zum Fuschlsee um dort die Light-Distanz über 2,1km beim Fuschlsee-Crossing von Mr. 60seven Peter Mayer zu absolvieren.

Samstag, 7. Juli 2012

Mürzer Oberland Triathlon



Nach einer kleinen Trainings- und Prüfungsbedingten Wettkampfpause von drei Wochen gings heute im Mürzer Oberland wieder um die Wurst! Dort galt es bei guten äußeren Bedingungen (mir war zwischendurch glaub ich sogar mal kalt ;-)) meine erste Kurzdistanz (1,5-40-10km) des Jahres zu bewältigen.

Sonntag, 17. Juni 2012

Wettkampfwochenende Passail

An diesem Wochenende standen Passailer Volklauf (Freitag) und Passailer Zeitfahren (Samstag) am Programm. Nachdem die Rennen von unserem Verein bereits im Vorfeld top organisiert und unglaublich viele Starter gemeldet waren, meinte es auch noch der Wettergott echt gut mit uns! Top Temperaturen am Abend beim Lauf und eine kleine Hitzeschlacht beim nachmittäglichen Zeitfahren, aber von vorne.

Montag, 4. Juni 2012

Wörtherseetriathlon - Das tat Weh!

Es war ein von attracktiven Bewerben gesegnetes erstes Juni-Wochenende und damit gabs die Qual der Wahl: Wo start ma?! Am besten wärs wohl gewesen nirgens zu starten, meine Verfassung war 2 Wochen nach St. Pölten aufgrund einer Verkühlung und wenig Training alles andere als gut.
Aber ich wollte was neues ausprobieren! Also keine Halbdistanz in Wien oder den Tristar am Attersee oder den Stadtlauf in Bruck, was Spezialdisziplinen gewesen wären... nein es sollte ein Sprinttriathlon sein ;-)

Samstag, 26. Mai 2012

Firmenlauf mit der OVB Gleisdorf

Freitag Abend fand in Gleisdorf im Rahmen des Solar City Laufes auch ein Firmenlauf statt. Das war für mich und meinen Unterstützer, die OVB Gleisdorf mit Bezirksleiter Robert Frissenbichler, die perfekte Möglichkeit sich in Gleisdorf mit mir als unterstützten Sportler präsent zu zeigen. Bei den 3 gestellten Teams (damit 12 Leuten) stand natürlich der Spaß absolut im Vordergrund, wird ja beim Firmenlauf nicht zuletzt auch die Durchschnittszeit aller als Siegerzeit gewertet.

Mittwoch, 16. Mai 2012

Ironman 70.3 Austria

Das Rennen 

 

Vorweg einmal einen riesengroßen Dank für die vielen Glückwünsche! Die Resonanz ist so unglaublich und überwältigend, ich habs nicht mal mehr geschafft am Tag des Rennens einen Blog zu schreiben wie ichs sonst mach. Aber ist denk ich besser so, weil ein bisschen Zeit braucht man schon um so was geiles wie gestern zu verarbeiten! :-)

Nun aber wirklich zum Rennen. Und vor dem Renngeschehen würd ich gern wieder mit ein paar Zahlen anfangen:
2500 Starter, davon 100 Profis (davon 60 Männer)

Gesamtzeit: 04:17:17 (4. Bester Amateur, Bester Amateur Österreicher, 29. Gesamt, 5. Bester Österreicher)

Schwimmen: 00:30:10
Wechsel 1: 3:14
Radfahren: 02:20:33
Wechsel 2: 2:04
Laufen: 01:21:14

Ich hoffe, dass die Angaben mittlerweile passen, weils doch Probleme mit der Zeitnehmung und damit mit den Platzierungen gegeben hat.

Raus aus dem ersten See (rechts ganz hinten)
Sonntag, 7 Uhr 5 Minuten: Der Tag war bereits ein paar Stunden alt, früh läutete schon der Wecker um zu Frühstücken! Wecker nämlich… sowas braucht man an so einem Tag nicht: Meine innere Uhr sagte mir bereits 10 Minuten davor um 4:30 dass es Zeit ist heute ein Rennen zu machen, ich war hellwach und motiviert bis in die Haarspitzen ;-) So wieder zurück nach 7:05: Startschuss und los ging es in die ca. 15 – 16 Grad warmen Seen! Meine Startposition habe ich super gewählt, ganz innen beim Steg erste Reihe, für die die auch dort waren. Es ging los auf die erste Boje zu nach ein paar hundert Meter und ich stellte mich auf eine Mörder Schlägerei ein… aber nichts dergleichen. Ich konnte fast seelenruhig ganz innen die ersten beiden Bojen umrunden, nur ein paar Schläge auf Kopf und Rücken, mehr wars nicht… zu diesem Zeitpunkt erahnte ich bereits, dass es heute sehrsehr gut gehen könnte, so sagte es mir mein Gefühl. Nach 1000m gings erstmal raus aus dem Wasser um nach einem 200m Landgang noch 900m in einem anderen See zu schwimmen und in die erste Wechselzone zu eilen. Mit dieser war ich von der Zeit her wie so oft nicht zufrieden, da herrscht definitiv Nachholbedarf.
Rein in die Wechselzone

Nach 89km bissi abgekämpft aber Spaß muss dabei sein ;-)
Nun gings aufs Rad. Der Blick auf die Uhr nach dem Schwimmen motivierte mich extrem. Eine für mich geniale Zeit und meine guten Disziplinen sollten erst kommen. Aber ich musste schauen, dass ich zu diesem Zeitpunkt nicht zu euphorisch und übereifrig werde und versuchte die ersten Meter durch St. Pölten ein bisschen runter zu kommen. Dann gings für 18km auf die Autobahn und ich tat sehr gut daran den Rat vom Headcoach zu befolgen: „Bitte schieß dich nicht auf der Autobahn ab! Das verleitet so sehr zum Zu-schnell-anfangen, bitte halt dich bloß zurück!“ Er hat mir dabei so sehr ins schlechte Gewissen geredet, dass ich mich sogar freiwillig überholen ließ ;-). Aber er behielt sowas von recht! Erster Anstieg nach Krustetten rauf: alle zurückeingeholt und distanziert! :-) Und dann folgte die Tempopoltzerei durch die Wachau! Mit fast durchgehend 47, 48 km/h gings Richtung Anstieg nach Gansbach rauf, wo ich mitten im Männerprofifeld, das 5 Minuten vor mir gestartet war, angelangt bin. Es macht mir so einen Spaß zu diese Zeitpunkt und die an die 10km Anstieg, wo ich Athleten um Athleten stehen lassen konnte, ließen zahlreiche zache Trainingseinheiten vergessen! Dann gings in vollem Tempo zurück hinunter in die Landeshauptstadt St. Pölten (mit einem kleinen Zwischenanstieg) zum Laufen.
Davor aber noch die beste Splitplatzierung des Tages: Sofern ich niemanden übersehen habe, war ich mit meiner 2. Wechselzone in 2:04 der 2. schnellste hinter Filip Ospaly (Tagessieger) :-) Wobei mir schon klar ist, dass ich damit allein nicht viel gewinnen kann, aber lustig ists trotzdem wenn man bedenkt wie dicht und top besetzt doch das Starterfeld war…
Das Drauflaufen war dann von Zurückhaltung geprägt. Ich wusste dass ich die letzten 5 Wochen verletzungsbedingt extrem wenig gelaufen bin und mir einige km fehlten. Aber die Grundlage war da und auf der baute ich auf. Mit einem durchgehenden 3:45er – 3:49er Schnitt konnte ich die ersten 17km wirklich extreeem konstant laufen und fühlte mich sowas von locker… Unterhaltungen waren keinen Problem. Dann wollte ich das Tempo steigern und es kam wieder wie in Großsteinbach, der Magen wollte krampfen. Anders als dort hab ich mit meiner Hand mit voller Kraft auf den Schmerz gedrückt und nach einem KM war er weg… leider geil. Und so konnte ich dann erfolgreich finishen, war aber doch voll am Ende meiner Kräfte und hab alles gegeben: All Out eben!!!
Noch am Boden nach dem Zieleinlauf

Resümieren fällt mir noch schwer muss ich ehrlich sagen: die Zeit von 4:17 war gestern so viel Wert! Es war echt schwer! Jeder der am Start war kann das bestimmt bestätigen. Und die Platzierung in diesem unglaublichen Feld trägt den Rest zu meiner unendlich großen Zufriedenheit bei. Gibt selten Tage wo einem alles so aufgeht wie an diesem!   

Beim Auftanken :-)
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Presse:
Kleine Zeitung

Es ist angerichtet

Morgen gehts nun endlich los. Aber davor noch einen kleiner Bericht was es hier so Neues gibt.
Gestern bin ich mit einigen Kollegas angereist und es ist dann gleich direkt zur Registrierung und anschließend zur Expo - natürlich unter anderem zum Coocon- sowie zum Sailfish-Stand - gegangen. Als das erledigt war gings ab Richtung Hotel zum einchecken, um sich danach mal von der Autofahrt ein klein wenig zu erholen. Aber nicht allzu lange, denn die traditonelle PastaParty stand schon in den Startlöchern. Unter anderen Topstars wie Andi Raelert oder Faris Al-Sultan waren dort bei Speiß und Trank unter der Menge anzutreffen. Und da wären wir auch schon beim Thema: Bestens besetzt ist das Rennen nämlich. Neben den Topnamen sind insgesamt 100 Profis am Start. Aber da Profi nicht gleich Profi ist, werde ich doch versuchen aus der 2. Startwelle heraus ein bisschen lästig zu sein, hilft ja eh nix ;-) Wie weit es morgen dann nach vorne geht ist von der Tagesverfassung abhängig, ich kann bei dem breiten Spitzenfeld auch nicht wirklich einschätzen wo ich mich Gesamt platzieren kann und über die AgeGroup-Ziele gibts im Vorbericht schon was zu lesen... Sicher ist aber, dass das Training heut (40 Minuten Rad - 15 Minuten Koppellauf) definitiv ein vielversprechendes gutes war! Vor allem die schnellen Passagen sind sehr gut gegangen, einzig das Knie beim Radeln und die Achillessehne beim Laufen zwicken ein wenig, aber im Wettkampf sollte das morgen hoffentlich nicht das große Problem darstellen.
Am Nachmittag gehts noch für eine Runde in den Ratzersdorfersee bissi mit den Schwänen um die wette schwimmen, bevor dann am Abend die Wechselzone aufgebaut wird.
Ansonsten gibts nicht viel was zu erzählen, a Gaude ists definitv bis jetzt und wirds hoffentlich auch morgen vom Startschuss bis zur Ziellinie.  Meine Ziele hab ich mir hoch gesteckt, das werden einige von euch bemerkt haben. Wenns geht gehts, wenn nich passts auch... Gefühl hab i a gutes bei der ganzen Sache! :-)
Wer auch von zu Hause aus bisschen was mitbekommen will, kann das unter http://ironmanlive.com/ (Startnummer: 242) und ansonsten einfach in den Traisenpark kommen und anfeuern! Um 7:05 Uhr gehts für mich los ;-)




Der Vorbericht

Eeeeeendlich ist so weit!!! Die Vorfreude auf die erste Halbdistanz ist seit dem Trainingslager schon riesig (war nur zwischenzeitlich kurz gedämpft durch eine Achillessehnenverletzung zugegebenermaßen) und diesen Sonntag heißts dann endlich RambaZamba! Drum gibts natürlich wieder einen Blog um euch auf dem neuesten Stand zu halten.
Grundsätzlich sind die letzten harten Trainingseinheiten mit dem heutigen Tag vorbei, jetzt gibts die nächsten Tage nur mehr lockeres Training und EssenEssenEssen ;-) Und wie gehts mir eigentlich momentan?! 
Nun gut, mal zur Form: Die ist definitiv... leider geil! Also mit dem Trainingslager und den darauffolgenden Wochen (Trainingseinheiten und Vorbereitungsbewerbe) hätten wirs heuer nicht besser machen können und dementsprechenend sind sowohl Form und Motivation TOP!
Einziges Sorgenkind ist noch die zuvorerwähnte Achillessehne, die beim Schwimmen und Radeln kein Problem darstellt, sehrwohl aber beim Laufen. Aber seit etwas mehr als einer Woche lauf ich wieder normal, wenn auch nicht ganz schmerzfrei. Heute hab ich noch mal 5 mal 1000m Intervalle gemacht: Spürn tu ichs aber es ist halb so wild. Sehr positiv stimmts mich, dass die Laufform trotzdem passt, da ich alle mit einem echt wirklich lockrem Gefühl in 3:25 "runtergejoggt" (hört sich das überheblich an?!?! :-)) bin und mir die 3 Minutenpause dazwischen fast ewig vorgekommen ist ;-) Aber ich betrachts mal als Luxusproblem, dass das Laufen meine "Problemdisziplin" ist.
Ich glaub übers Radfahren brauchen wir nicht viel reden: Da gehts momentan wirklich gut. Einziges kleines Problem könnte meine Schaltung werden: Uneinstellbar scheint die zu sein... zuletzt ist mir ja auch in Großsteinbach mal die Kette gefallen. Einzige Lösung: Großes Kettenblatt und gemma vollgas!!! ;-)
Und Schwimmen... da war doch mal was mit Problemdisziplin oder so?! Naja ich sags so: Beim Schwimmen kann ich das Rennen eh nicht gewinnen. Und wie man vor knapp 2 Wochen gesehen hat kann ich doch schon einigermaßen mit dem Spitzenfeld mithalten. Lässig wärs wenn ich so an die 30 Minuten mit 200m Landgang herankommen würd, wenns langsamer ist, auch kein Problem, darf dann eh noch 90km radeln und einen Halbmarathon laufen ;-)
Nun gut. Aber eindeutig klar ist, dass das Rennen ewig lang ist und dass sooo viel passieren kann. Aber ich glaub man kann aus dem Text ganz gut herauslesen, dass ich sehr guter Dinge bin: 
Meine Devise ist ganz klar: Ich will nicht nur in der AK ganz vorne mittmischen, sondern auch in der Gesamtwertung der Amateure und mich für die WM in Las Vegas qualifiziern. Und das wichtigste ist immer noch Spaß dabei zu haben und locker zum bleiben: Bissl bled redn vorm Startschuss is imma no gangen ;-)
Ab Freitag werd ich dann aus der Niederösterreichischen Landeshauptstadt weiterberichten und bis dahin "wünsch i eich wos"!


Sonntag, 6. Mai 2012

Spaß und Schmerz beim Sprint in Großsteinbach

Perfekte Rahmenbedingungen für einen meinen Start in die neue Triathlonsaison bot - sowie auch schon im Vorjahr - der von Andi Fuchs perfekt organisiert Sprinttriathlon in Großsteinbach.
Aber schon ganz anders als im Vorjahr, wo ich erst im Jänner mit wirklichem Triathlontraining begonnen habe, war die Vorbereitung auf diese Saison (wie in meinen letzten Blogs berichtet) Und das machte sich auch vom Start weg bemerkbar:
Schwimmen: Eher wenig Umfang aber viel Techniktraining hieß es für mich die letzten Wochen und Monaten (Danke an Heinrich Sickl und Vanessa Urbanz). Und das zusammen mit meinem neuen Sailfish G-Range machte sich auch bemerkbar: Auf der gleichen 750m Strecke war ich fast 2 Minuten schneller als im Vorjahr und mein subjektives Empfinden sagte zudem noch: Ich schwimme locker! So solls sein! Damit konnte ich schon als 23. in die Wechselzone gehen, was für meine Verhältnisse sehr weit vorne ist.
Radfahren: Nachdem ich in der Wechselzone aufgrund technischer Schwierigkeiten ein paar Plätze zurückgefallen war, folgte eine sogar für mich unglaubliche Performance auf den nächsten 22km auf dem Rad: Von Anfang an konnte ich trotz vom vielen Training der letzten Wochen gezeichneter Beine voll auf Druck gehen! Das Einstellen des Rades bei Raimund Pucher machte definitiv Sinn! Ich konnte mich endlich mal aufs Radeln konzentrieren und war nicht von Genick und Kreuzschmerzen beeinflusst! Und so konnte ich mich mit der 2. besten Radzeit (hinter Niko Wihlidal) bis auf Platz 5 nachvorkämpfen und kam genau in die Wechselzone als diese der Top-Läufer Christoph Lorber verließ.
Laufen: Da packte mich natürlich die Motivation – 5km Vollgas! Die ca. 100m, die ich hinter ihm aus der Wechselzone lief konnte ich zwar nicht verringern aber zumindest bis KM 3 halten, aber dann aber dann wars vorbei mit mir… leider. Derbste Magenkrämpfe ließen mich fast zum Aufgeben verleiten. Aber mit einer unorthodoxen Art und Weise des Laufens konnte ich mich dann die letzten 2km ins Ziel schinden. Die Beine und der Kopf sagten ja und der Magen NEEEINN. Kann man nichts machen, außer beim nächsten Mal besser ;-)
Ach übrigens (damit sich niemand Sorgen macht): Gleich nachdem überqueren der Ziel Linie wars vorbei mit den Schmerzen und ich konnte mich bei einem guten, kühlen Erdinger Alkoholfrei meiner guten Leistung erfreuen und über das verpatzte Laufen ärgern!
Gratulation an dieser Stelle nochmal an die ersten Drei: Der Sieg ging recht klar an Niko Wihlidal vor Martin Jandl knapp gefolgt von Markus Ressler. Nächstes Jahr kann ich dann hoffentlich noch ein bisschen besser schwimmen und euch auch noch lästig werden ;-)))



Voll motiviert aus der Wechselzone (Quelle: Finisher Magazin)


Sonntag, 15. April 2012

Top Ergebnis beim Sprintduathlon Mürzzuschlag

Im Rahmen des Mürzman und im Schatten des Vienna City Marathons fand heute bei sehr schwierigen feuchten Bedingungen auch ein Sprintduathlon statt. Beim quantitativ eher schlecht als recht dafür qualitativ umso besser besetzten Bewerb galt es 2,5km zu Laufen um dann für 20km aufs Rad zu steigen und danach nochmal kurze 2,5km zu laufen.
Die Rahmenbedingungen waren schön und gut und auch das Endergebnis kann sich sehen lassen: Die Altersklasse konnte ich in einer 46er Zeit gewinnen und in der Gesamtwertung belegte ich wenige Sekunden hinter einem am Rad extrem starken Rainer Prüller und vor Trainingskollegen Philipp Reiner den lässigen 2. Platz. Also gabs einen COCOON Dreifachsieg zu feieren!
Nun wurmt mich aber doch etwas... nämlich der Rennverlauf. Blitzschnell gestartet konnte ich mir im ersten Laufsplit einen Vorsprung herausholen um dann als Führender aufs Rad zu wechseln. Die Beine waren trotz einer umfangreichen Trainingswoche zu dem Zeitpunkt sehr gut und ich konnte meine Führung bis zur Wende nach 10km, bis zu der es immer leicht bergaufging, verteidigen. Bergab gegen den Wind fehlte mir dann ein bisschen das Kampfgewicht und Rainer Prüller zog an mir vorbei. Ich mich dann sofort einige Meter zurückfallen die ich halten wollte, was mir aber nicht ganz gelang... Er war zwar bei der Wechselzone nur um die 100m vor mir aber das reichte schon, dass ich ihn nicht mehr sah und blöderweise dann anscheinend zu blöd war um richtig in die Wechselzone hineinzufinden. Streckenposten die Unterschlupf unter Balkonvorsprüngen suchten sowie ein Fotograph mitten auf der eigentlichen Fahrbahn ließen mich falsch abbiegen womit ich eine Ehrenrunde um die Wechselzone zog. Supertoll... Anscheinend war ich schon zu blau um mich zu orientieren :-) Mit Wut im Bauch und mittlerweile dann doch schwer gewordenen Beine schaffte ich es beim Laufen nicht mehr ganz die verlorene Zeit aufzuholen und zu allem Überdruss war die Verwirrung bei mir dann schon so weit, das ich den Zielbogen noch von der verkehrten Seite anlief um dann just vor der Zielline zurückgewunken zu werden um noch eine extra Runde nochmal durch die Wechselzone zu laufen (aha?!?!)... warum nicht 20m früher ein Streckenposten? Aber aus meinen Fehlern lern ich immer was dazu, this days lesson: das nächste mal schau ich mir das Ganze vorher an und vertraue nicht nur auf "die Wettkampfbesprechung" (immerhin wurde alles Gute gewunschen). Aber zumindest war ich nicht der einzige der mit verwirrten Blicken und den Gedanken "wohin, wohin" im Zielgelände umherirrte. Es schien so als musste man den Bewerb schon mal gemacht haben um sich schnurstracks geradeaus ins Ziel bewegen zu können ;-)
Ob ich, wenn ich nicht so dumme Anfängerfehler gemacht hätte, den Bewerb hätte gewinnen können, sei dahingestellt, es wäre alles andere als fair dem Sieger gegenüber hier Mutmaßungen anzustellen. Auf diesem Wege nochmal recht herzliche Gratulation an Rainer Prüller!
Alles in allem aber ein Bewerb der durchaus seinen Sinn hatte, mir wieder aufzeigte, dass die Form passt, mich wieder was dazulernen ließ, mir weitere Wettkampferfahrung und -härte gab und auf weitere Erfolge hoffen lässt.

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Ergebnis wird verlinkt sobald es online ist!

Das neue Outfit für die Saison: Cocoon Performance Sportbekleidung

In Führung in Wechselzone 1

Sonntag, 25. März 2012

Sieg beim Grazer Murpromenadenlauf

Top Wetter! Top Organisation! Top Starterfeld! Top Feeling! Top Zeit! TopTopTop das beschreibt den 10km Murpromenadenlauf ganz gut!!!
Nach einer doch etwas umfangreicheren Trainingsperiode in den vergangenen Wochen habe ich mir vor dem Lauf gar nicht so viel erwartet. Umso schöner ist es dann in einer neuen persönlichen Bestzeit von 32:36 die 10km Distanz gewinnen zu können! Frühlingsgefühle mal anders sozusagen ;-)
Es war von Anfang an ein schnelles Rennen, wobei ich dafür nicht ganz unschuldig bin. Vor dem Start hab ich mir vorgenommen einfach zu Beginn mit dem Schnellsten mitzulaufen, wer und welches Tempo wurscht sozusagen - ist ja nur Training ;-) Dies war dann der spätere Halbmarathonsieger Hermann Peindl. Nachdem wir den ersten km in 3:15 losgestartet waren zweigten die 10-km-Läufer nach ca. 2 km von der Halbmarathonstrecke ab und zu diesem Zeitpunkt hatte sich bereits ein kleines Loch zum späteren Zweiten Manuel Sölkner (mehrfacher U23 Staatsmeister im Triathlon und Duathlonbereich) aufgetan, womit ich mein Heil in der Flucht suchte und mein eigenes Tempo anschlug. Locker lies er aber nicht und somit gings mit nur knappen Vorsprung in 16:04 über die 5km Marke. Erst in der 2. Runde konnte ich mich ein wenig von meinen starken Gegnern distanzieren (3. wurde dann Christian Schöggl in 33:30) und damit den Lauf für mich entscheiden!
Auf diese Zeit lässt sich nun aufbauen und ich freue mich schon wahnsinnig auf den Beginn der Wettkampfsaison in Großsteinbach am 5. Mai und noch viel mehr auf meinen ersten Höhepunkt beim Halfironman in St. Pölten am 20. Mai. Davor wirds u.a. noch den Sprintduathlon in Mürz am 14. April geben, wo ich auch unbedingt wieder vorne mitmischen will, wobei natürlich das Training vorerst im Vordergrund steht!
In diesem Sinne hört und sieht man sich!

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Schnappschuss von Triaguide.at im Augarten


Freitag, 24. Februar 2012

Das war das Trainingslager Lanzarote 2012

Das schreiben fällt mir momentan ein bisschen schwerer als gewohnt, aber ich habe jetzt zumindest ein bisschen leichter Zeit. Der Grund dafür ist eine kleine Unachtsamkeit beim Crosslaufen auf einem Vulkanberg, wo ich einen der tausenden Steinen zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt habe und mit dem rechten Fuß dagegengekracht bin. Dabei habe ich mir wie schon im Sommer einen Zeh geprellt oder gebrochen (alles halb so wild), am rechten Unterschenkel sowie am Knie eine tiefere Schürfwunden zugefügt hab(am Oberschenkel sinds nur a paar Kratzer). Zudem hab ich eben auch mit den Fingerkuppen und Handflächen etwas gröber den Boden geküsst, wo ich jetz ein paar kleinere Fleischwunden habe. Aber bissi verbinden und des wird schon wieder. Ich sehe dabei das positive: Morgen fliegen wir sowieso heim, womit ich mir eigentlich hier keine Einheiten bei idealen Bedigungen genommen habe und heut Nachmittag kann ich am Pool liegen ohne schlechtes Gewissen, obwohl halt so eine letzte lockere Radausfahrt schon auch Spaß gemacht hätte ;)
Das Trainingslager ansich war ein Traum. Einfach 2 Wochen perfekte Saisonvorbereitung. Die Form passt optimal, ich habe nie irgendwelche Probleme gehabt mich ausgelaugt oder ähnliches zu fühlen, einfach perfekt. Im Anschluss an das Trainingslager werd ich einen Leistungstest machen, der das bestimmt bestätigen wird! Auch der Spaß ist nicht zu kurz gekommen, waren wir doch ca. 30 Atheten aus der Heimat. Das hat auch lange Einheiten sehr kurzweilig und spannend gemacht. Gelernt habe ich als junger Athlet in trainingstechnischer Hinsich wieder einiges, vor allem durch Erfahrungsberichte anderer, für die man ja bei längeren Radausfahrten durchaus Zeit hat... und da wärn wir auch schon bei der Trainingsstatistik wie viel und was ich 11.2.-24.2. trainiert habe:

In ca. 56 Stunden Training konnte ich 1048 km radeln (windige und hügelige Lanzarotekilometer), 102,5 km laufen (vor allem Crosläufe), ca. 10km schwimmen (Meer und Pool) und natürlich kamen auch Kräftigungsübungen nicht zu kurz.

Es werden noch Videos und Fotos folgen. Ich werd mal mit dem Regenerieren und Wundheilen beginnen, damit ich daheim wieder vollfit weiter trainieren kann :)

Dienstag, 21. Februar 2012

Sonntag, 19. Februar 2012

Wie verbrennt man über 40.000 Kilokalorien in 7 Tagen?!

... darauf komm ich gleich zu sprechen!
Heute war Regenerationstag!... Schlafen, Essen und Beine hoch... Zeit wieder mal nen kurzen Bericht zu verfassen!!!


Aber so schnell kanns gehn und schon ist auch die Hälfte des Trainingslagers um! Um auf die Beantwortung der in der Überschrift gestellten Frage zurückzukommen: Zusätzlich zum normalen Energieumsatz stehen mal 605 windige Lanzarotekilometer am Rad und für ein Trainingslager eher wenig in den Laufschuhen mit 54km und 6,7km im Schwimmbecken zu buche, aber laufen und schwimmen kann ich ja dann wenn ich heimkomm auch. Allen voran stand es an der Grundlagenausdauer zu arbeiten und das hab ich am Hinterrad meiner Kollegen auch ganz gut können ;) In Woche 2 darf auch ich dann mal je nach Gefühl ein bisschen Tempo machen ;)
Neben den unzähligen Kilometern, die wir zurückgelegt haben, haben wir natürlich auch viele Höhenmeter überwunden. Hier ein kleiner Ausschnitt davon:

Mittwoch, 15. Februar 2012

Résumé am ersten Ruhetag @Lanza

Bergab im Wiegetritt und Bergauf rollen lassen... gibts nicht?! Gibts ja wohl! Gestern ist es beim Radeln das erste mal vom Wind her auch schon recht interessant geworden. Heute ist Ruhetag was aber eigentlich nur heißt dass es kein Radeln gibt sondern nur locker laufen und a bissi im Meer plantschen:


Mehr oder weniger in Schieflage (also im wind liegend) hab ich davor seit meiner Ankunft Samstag am Nachmittag bereits 379km am Rad zurückgelegt, wobei die Durchschnittsgeschwindigkeit auf der Lavainseln nicht allzu hoch ist. Das Windgilet ist aufgrund der für die Insel recht frischen Temperaturen von um die 18° auf jeden Fall pflicht. Darum kann ich eigentlich nur froh sein, dass wir immer gemeinsam trainieren! Obwohl die Insel wunderschön und abwechslungsreich ist, wärs sehrsehr hart hier stundenlange Radausfahrten alleine zu machen. Überhaupt ist die oberste Devise in der ersten von meinen zwei Wochen hier: verstecken und lutschen. Auf gut deutsch heißt das also im Windschatten anderer fahren und klass im Grundlagenbereich dahin rollen. Hier ein kurzer Auschnitt davon (in den Hauptrollen: Diplomierter Trainer Headcoach Diplomingineur Heinrich Sickl und Schwimmlehrwart sowie angehender Diplomingineur Philipp Reiner)


Natürlich kommen auch laufen und schwimmen nicht zu kurz wobei natürlich mal das Radeln Vorrang hat, wenn man die Bedingungen hier mit daheim vergleicht :) In den kommenden Tagen kommt auch mal ein Video vom Crosslaufen, was hier sehr gut möglich ist!
Unser tägliches Abendprogramm: Nachbesprechung des Trainingstags und Vorbesprechung des nächsten mit unseren Trainern Heinrich Sickl (train-perfect) und Markus Ressler (tristyle)


Hier noch einige Impressionen von den bisherigen Radausfahrten:

Donnerstag, 9. Februar 2012

Trainingslager Lanzarote

Wie macht man aus -10° oder weniger +20°?! Genau... man fliegt schnell mal in die Nähe des nördlichen Wendekreises und trainiert dort für 2 Wochen!
Beim von "Head-Coach" Heinrich Sickl organisierten Trainigslager auf Lanzarote werde ich heuer meine ersten ausgibigen Radkilometer abspulen können, was bei uns ja momentan nur allzu schwer möglich ist! Gesundheitlich bin bis auf in der ersten Woche des Jahres im bisherigen Winter relativ ungeschoren davongekommen und umso mehr freut man sich da voll fit auf die warme aber sehr windige Vulkaninsel zu reisen um dort auf die im Mai startende Triathlon-Saison hinzuarbeiten.
Dabei werde ich euch natürlich mit Berichten und Fotos auf dem laufenden halten! Hoffentlich wirds in der Zwischenzeit daheim auch wärmer damit dann nicht gleich wieder die ganze Bräune verloren geht ;-)

Ich packe meinen Koffer und nehme mit: Radauseinanderbauen

Samstag, 21. Januar 2012

Wintertraining

Triathlons gibs ja momentan in unseren Breitengraden keine, aber man muss sich ja auch mal auf eine lange und intesive Saison bestens vorbereiten.
Hier ein paar Impressionen davon:



Und hier noch was vom 24-Stunden-Schwimmen im November in Bad Radkersburg:




Montag, 2. Januar 2012

Jahresrésumé 2011

3. Jänner 2011! Der Tag an dem ich das erste Mal nicht überlegen musste, was ich in trainingstechnischer Hinsicht so angehe und mich von nun an "Triathlet" nennen durfte. Nachdem ich 2010 bereits zwei Versuche gestartet habe einen Triathlon zu starten (noch mit Brust-Kraul-Mischmaschschwimmerei aber trotzdem beide Male in der U23 schon am Stockerl), ging ich vom Hin-und-Wieder (falsch) trainierenden Hobbysportler, der dabei war seinen Körper zu zerstören (seit 2008 hab ich begonnen öfters "gezielt" auf Laufbewerbe hinzutrainieren, aber halt alles falsch ohne Grundlage - vollgas hinhalten), zum Leistungssport über! Dabei geführt und bestens unterstützt wurde und werde ich von Heinrich Sickl, dem wohl besten Coach, den man sich für eine noch sehr junge Triathlon-Karriere wünschen kann! Ich hatte trotz meiner ersten vollständigen Trainingssaison mit weit über 300 Trainingstagen und vielen Bewerben (20) nie das Gefühl ausgebrannt, leer oder "abgeschossen" zu sein! Und dass das Ganze trotzdem nicht nur so eine so eine Dahintrainerei war, sondern auch seinen Sinn und Effekt hatte, dafür sprechen die Ergebnisse und persönlichen Bestzeiten (Half-Ironman: 4h16min; Halbmarathon: 1h13min; 10km: 33min). Und das soll ja noch nicht ja bei weitem noch nicht das Ende der Fahnenstange sein! Ich hätte vor der Saison nie geglaubt, was ich mir jetzt nach der Saison für die Zukunft z.B. schon für die Saison 2012 für Ziele setzen kann! Und wenn auch die Ergebnisse passen und man Ziele vor Augen hat, macht einem das Training und der Sport gleich noch viel mehr Spaß! Und immer im Hinterkopf gibts den Gedanken: Ich will und muss nicht jetzt stark sein, sondern erst in ein paar Jahren! An dieser stelle kommt mein Lieblingsbeispiel, was das betrifft: Der amtierende Weltmeister auf der Ironman und Ironman70.3 Distanz Craig Alexender ist 38 Jahre alt! Ich zum Vergleich 22! Ich will mich zwar nicht mit einem Hawaii-Sieger vergleichen, aber auch das Durchschnittsalter der Top10 oder Top20 auf Hawaii ist einiges über 30!
Also - um wieder auf mein Trainingsjahr zurückzukommen - war nicht nur ich über meine enorme Leistungssteigerung in diesem Jahr überrascht. Allein die Leistungstests, die von Stefan Arvay gemacht wurden und werden, sprechen Bände. Das es natürlich nicht in dieser rassanten Tonart weitergehen wird, dessen bin ich mir natürlich bewusst... No-Na! Künftig wird härter an ao großen Steigerungen gearbeitet werden müssen. Aber ich bin mir sicher, dass noch einiges drinnen ist!
Kein Geheimnis mache ich natürlich auch aus meinen Trainingsumfängen (inkl. Bewerbe). Ich war beim zusammenzählen schon sehr überrascht wie viel es dann doch war, es ist mir ob meines großartigen Plans viel kurzweiliger vorgekommen!


Trainingsumfang Jahr 2011
3. Jänner 2011 - 2. Jänner 2012
Schwimmen
276,3
km
Radfahren
7577,1
km
Laufen
1618,7
km
Gesamt
9472,1
km

Nun zu den Saison Highlights: 
Neben zahlreichen Klassensiegen bei diversen Wettkämpfen und meinen ersten drei Starts bei Meisterschaften, bei denen ich jeweils eine Medaille erringen konnte (Bronze bei den Österreichischen Akademischen Meisterschaften im Triathlon (Innsbruck, 26.06.2011); Silber bei den Steirischen Meisterschaften im Sprinttriathlon (Sulmsee, 10.09.2011); Gold bei den Steirischen Meisterschaften im 10km Straßenlauf in der Klasse U23 (Weiz, 17.06.2011)), waren natürlich meine ersten beiden Ironman70.3 in St. Pölten und Aix-en-Provence die absoluten Saisonhöhepunkte. Auch da kann man ein bisschen die Entwicklung im Trainingsjahr sehen: Aus dem ersten Bewerb in St. Pölten, den ich nach falscher Einteilung im Laufen in 4h44min finishen konnte, habe ich sehr viel gelernt und konnte dies dann zusammen mit der Leistungssteigerung im Sommer auf eine Zeit von 4h16min in Frankreich steigern. Auch wenn die Strecke dort ein wenig kürzer war als die zu lange in St. Pölten, würde ich die Zeiten aufgrund der schwierigen Rad- und Laufstrecke in Aix als beinahe gleichwertig von der Zeit her betrachten! Auch wenn es ein beinahe perfektes Rennen war, habe ich auch hier wieder aus ein paar Fehlern gelernt und werde versuchen in den nächsten Rennen wieder einen Nutzen daraus ziehen!
Kurz zu den einzelnen Disziplinen:
Schwimmen: Für das, dass ich im Jänner als absoluter Schwimmanfänger ins Training gestartet bin, der kaum in der Lage war mehr als 200m gscheit durchzukraulen ohne sich mal am Beckenrand anzuhalten, ist es über die Saison ja schon briliant gelaufen! Allein mein Ehrgeiz will es, dass ich mich immer wieder als schlechter Schwimmer bezeichne, bei dem nix weitergeht! Wenn man dann halt die Splitplatzierungenen beim Radeln und Laufen mit denen im Schwimmen vergleicht, wär man halt gern schon weiter ;) Aber eines ist klar! Ohne gute Schwimmzeiten wirds schwierig in Österreich ganz nach vorne und in ein Internationales Spitzenfeld zu gelangen... gonna be hard work! ;)
Radfahren: Die Disziplin die wohl alle und auch mich am meisten überrascht hat!!! Also mit den  wenigen Lebenskilometern (noch im 4-stelligem Bereich) in den Beinen muss ich meine Zeiten sogar selbst loben ;) Und am meisten überraschen tuts mich, dass meine Splitplatzierungen durchwegs besser sind als die von meiner eigentlichen Spezialdisziplin Laufen... was will man mehr! :-)
Laufen: Weniger überraschend sid die Laufzeiten! Da hab ich schon gewusst was ich kann. Natürlich ist es halt die Kunst auch nach Schimmen und Radeln schnell laufen zu können, aber das gelingt mir nicht so schlecht und auch von Bewerb zu Bewerb besser. So kanns weitergehen!
Wechseln: Ich wage es zu behaupten in der zweiten Wechselzone ohne Probleme mit den Profis mithalten zu können (Top10 in Aix), wo es im Vergleich dazu noch ein klein wenig happert ist die erste. Die habe ich im Trainig auch komplett vernachlässigt wenn ich so drüber nachdenke, wobei das Wechseltraining sich bei mir eher auf Trainingsbewerbe (Triathlon-Sprints) beschränkt. Es mag natürlich auch an der mentalen Einstellung im Bewerb liegen, dass das Wechseln nach einem vielleicht nicht so guten Schwimmen nicht so schnell geht wie das nach einem klassen Radsplit!
Schön ist es auch gegen Saisonschluss dann einige Sponsoren und Austatter gefunden haben, die mich in meiner Leidenschaft, die aber leider Gottes sehr kostenintensiv ist, unterstützen!
Es bleibt mir nur noch zu sagen: Es ist angerichtet! Die Basis für weitere tolle Saisonen ist nach der ersten gschaffen: Die Ergebnisse passen, die Ziele sind wohldefiniert und das allerwichtigste: Das Training, sei es allein, mit dem Coach, mit Trainingskollegen und Freunden in Graz und Weiz oder Mit meinen Vereinskollegen vom RTT Passail, es taugt mir einfach!!! Und jedem der schon mal mit mir trainiert hat, gilt großer Dank!!! Ich habe noch bei jeder gemeinsamen Einheit und auch bei gelegentlich isotonischen Getränken nach dem Training etwas dazugelernt, was in der ersten Saison unheimlich wichtig war! Von eurer Erfahrung kann ich nur lernen!

Hier noch einige Impressionen:

Trainer Heinrich Sickl
Mein Verein: RTT-Passail