Sonntag, 6. Mai 2012

Spaß und Schmerz beim Sprint in Großsteinbach

Perfekte Rahmenbedingungen für einen meinen Start in die neue Triathlonsaison bot - sowie auch schon im Vorjahr - der von Andi Fuchs perfekt organisiert Sprinttriathlon in Großsteinbach.
Aber schon ganz anders als im Vorjahr, wo ich erst im Jänner mit wirklichem Triathlontraining begonnen habe, war die Vorbereitung auf diese Saison (wie in meinen letzten Blogs berichtet) Und das machte sich auch vom Start weg bemerkbar:
Schwimmen: Eher wenig Umfang aber viel Techniktraining hieß es für mich die letzten Wochen und Monaten (Danke an Heinrich Sickl und Vanessa Urbanz). Und das zusammen mit meinem neuen Sailfish G-Range machte sich auch bemerkbar: Auf der gleichen 750m Strecke war ich fast 2 Minuten schneller als im Vorjahr und mein subjektives Empfinden sagte zudem noch: Ich schwimme locker! So solls sein! Damit konnte ich schon als 23. in die Wechselzone gehen, was für meine Verhältnisse sehr weit vorne ist.
Radfahren: Nachdem ich in der Wechselzone aufgrund technischer Schwierigkeiten ein paar Plätze zurückgefallen war, folgte eine sogar für mich unglaubliche Performance auf den nächsten 22km auf dem Rad: Von Anfang an konnte ich trotz vom vielen Training der letzten Wochen gezeichneter Beine voll auf Druck gehen! Das Einstellen des Rades bei Raimund Pucher machte definitiv Sinn! Ich konnte mich endlich mal aufs Radeln konzentrieren und war nicht von Genick und Kreuzschmerzen beeinflusst! Und so konnte ich mich mit der 2. besten Radzeit (hinter Niko Wihlidal) bis auf Platz 5 nachvorkämpfen und kam genau in die Wechselzone als diese der Top-Läufer Christoph Lorber verließ.
Laufen: Da packte mich natürlich die Motivation – 5km Vollgas! Die ca. 100m, die ich hinter ihm aus der Wechselzone lief konnte ich zwar nicht verringern aber zumindest bis KM 3 halten, aber dann aber dann wars vorbei mit mir… leider. Derbste Magenkrämpfe ließen mich fast zum Aufgeben verleiten. Aber mit einer unorthodoxen Art und Weise des Laufens konnte ich mich dann die letzten 2km ins Ziel schinden. Die Beine und der Kopf sagten ja und der Magen NEEEINN. Kann man nichts machen, außer beim nächsten Mal besser ;-)
Ach übrigens (damit sich niemand Sorgen macht): Gleich nachdem überqueren der Ziel Linie wars vorbei mit den Schmerzen und ich konnte mich bei einem guten, kühlen Erdinger Alkoholfrei meiner guten Leistung erfreuen und über das verpatzte Laufen ärgern!
Gratulation an dieser Stelle nochmal an die ersten Drei: Der Sieg ging recht klar an Niko Wihlidal vor Martin Jandl knapp gefolgt von Markus Ressler. Nächstes Jahr kann ich dann hoffentlich noch ein bisschen besser schwimmen und euch auch noch lästig werden ;-)))



Voll motiviert aus der Wechselzone (Quelle: Finisher Magazin)