Sonntag, 15. Juli 2012

TriStar-Premiere in Kufstein



Eher stressig verlief dieses Wochenende, bin ich doch zusammen mit Coach Heinrich Sickl Samstag und Sonntag gleich bei zwei Events gestartet. Am Samstag gings ab zum Fuschlsee um dort die Light-Distanz über 2,1km beim Fuschlsee-Crossing von Mr. 60seven Peter Mayer zu absolvieren.
Nach einem kurzen Koppeltraining für den sonntäglichen TriStar konnte ich bei wirklichem Sauwetter (wenigstens im Wasser ists mir warm geworden) mit einer soliden Leistung, die dann durch eine kurzerhand hinzugefügte Boje um wenige hundert Meter verlängerte Strecke in 31:13 Minuten bewältigen und war dann doch froh dass sich die 4,2 km terminlich nicht ganz ausgegangen sind, die Arme waren danach auch so schon schwer genug ;-)
Terminlich genau deshalb weils dann gleich nach dem Ausschwimmen bei strömenden Regen weiterging zur Registrierung und zum Check in nach Kufstein! Dort gings dann Sonntag um 7:15 Uhr bei eher suboptimalen Bedingungen (Regennasse Straßen, 14° Lufttemperatur, teilweise Regen) auf die 111 km lange Strecke.
Schwimmen war wiederum sehr solide, aber die Arme wurden gegen Schluss hin aufgrund der Vorbelastung doch eher schwerer. Leider hab ich auch wieder einen kleinen Fehler gemacht, aus dem ich hoffentlich wieder mal was lerne: bis zur Wendeboje hab ich mich drauf verlassen, dass die beiden Schwimmer vor mir den Anschluss an die vordere größere Gruppe halten. Als ich hinter ihnen ausgeruht genug war, das Tempo beschleunigen wollte und vorbeiging merkte ich: Hoppala da kommt keiner mehr und musste mich 600m allein auf den Weg Richtung Ausstieg machen leider und es ging nach etwas mehr als einem km mit 16:34 Minuten als 23. aus dem Wasser.
raus aus dem 21° warmen Nasse in die Kälte (by StarEvents)
Das Radeln über die ganz genau genommen 101,5 km gestaltete etwas gefährlich. Gestartet wurde gleich mit einer teilweise -15% Abfahrt woher ich die Vernunft walten ließ und sicher und heil runter fuhr. Nur leider tat ich das auch anscheinend bei allen anderen Abfahrten. Bei meinem ersten Regenrennen musste ich feststellen, dass ich da noch was dazulernen muss. Aber ich machte das dann schon bergauf wieder wett ;-) Gefühl war top, ich bin die ganze Strecke (bis auf die 4 kurzen Abfahrten eben) voll auf Druck gefahren (ich glaub ich wär die ersten 10 km zum Beispiel auch nicht viel schneller gefahren wenns danach ausgewesen wär), aber leider komplett allein. Ein kleines Problem, welches aber nichts neues ist war wieder mal die Schaltung. Kracht und duscht hats zwischendurch und die Kette ist mir auch nur 6 mal übers große Kettenblatt runtergefallen aber was solls (also wenn wer a gutes und günstiges Komplettradl weiß (am bestens gratis ;))) bei mir melden)... aber was solls. Nachdem ich zuvor schon einen kroatischen Profi eingeholt habe, der aber durchwegs sehr fair hinter mir gefahren ist und schlussendlich nur 5 Sekunden vor mir finishen sollte, schaffte ich es bei km 80 (endlich) aus Sebastian Gaugl aufzufahren, womit man sich die Arbeit wenigsten in geringen Außmaß bei Windschattenverbot aufteilen konnte. So gings dann mit der 9. Radzeit von 2:40:40 Stunden in die 2. Wechselzone und zum Laufen.
Rauf aufn Angerberg (by Andy Ehrensberger)

Dabei konnte ich die etwas mehr als 10 km nachdem ich nach 3 km meinen flotten Schritt gefunden hatte klass herunterlaufen und mit der 7. Laufzeit von 37:44 (35:10 auf 10km) sehr gut in 3:38:54 als 10. finishen. Am Schluss hab ich mich noch zu den beiden vor mir gekämpft aber leider reichte es nch ganz diese auch  noch einzuholen. Auf den zuvor erwähnten Kroaten fehlten mir eben 5 Sekunden und auf Dani Herlbauer (der leider einen Platten hatte und so ein absolutes Spitzenergebnis versäumte) 15 Sekunden, womit der Gesichtausdruck in folgendem Bild erklärt sein soll ;-)
 
Da blieb keine Zeit noch das Trikot zuzumachen wie sonst ;-) (by StarEvents)
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