Sonntag, 4. August 2013

Nix tun, trainiern und triathlonisiern...

 

tribild.at
Hab ichs also wirklich einen Monat durchgehalten ohne Blödsinn zu verzapfen... Leicht ists nicht gefallen, aber jetzt auch wieder nicht wirklich schwer, weil sich eigentlich gar nicht so viel getan hat: Ironman - nix tun, im Bad chillen und Bier trinken - Trainingsstart - Mürzer Triathlon - Trainingsblock, das wär die Kurzfassung der folgenden Zeilen.Sowohl für Körper als auch für den Kopf war es mal wichtig nach dem Ironman ein wenig abzuschalten - für den Kopf vielleicht ein bisschen weniger, der wollt eh eigentlich sofort wieder weitertrainiern ;-) In Bädern und diversen Seen herumlungern und dazu das eine oder andere Bier trinken, stand in den ein, zwei Wochen nach Klagenfurt ganz oben in der Tagesordnung, dazu trainiern wies grad passte - nur vom laufen ließ ich die ersten 8 Tage die Finger und spätestens bei der ersten Laufeinheit wusste ich auch warum ;-) Wie der erste Mensch in Laufschuhen fühlte ich mich! Mittlerweile arbeite ich auch wieder 30 Stunden in den Uni-Ferien (zwecks die Hawaii-Finanzen warats gwesen ;-)), damit galt es den Wiederbeginn meines Trainings auch etwas auf das abzustimmen.
es ghert anfoch mehr gedraftet ;-) tribild.at
Ab der 3. Woche nach dem Ironman gabs dann schon wieder relativ normalen Trainingsumfang und genau 4 Wochen danach fand letzten Samstag der Mürzer Oberland Triathlon über die Kurzdistanz (1,5-40-10km). Bei wie überall in Österreich hochsommerlichen Temperaturen merkte ich aber schon noch, dass die Form vorm Ironman mal besser war als sie momentan ist - no na ;-) Das ergab dann zusammen mit einem sehr guten Starterfeld den 5. Gesamtrang nur wenige Sekunden hinter dem Stockerl.
laufen ging gut by tribild.at
Schwimmen ohne Neo lief ganz passabel, in 22:07 bewältigte ich die Schwimmstrecke plus 200m in die Wechselzone laufen in weniger als 3 Minuten Rückstand auf den späteren Sieger Niko Wihlidal. Dann gings an die gewohnte Aufholjagd am Rad, nur dass ich dann schon etwas hinter meiner gewohnten Radleistung blieb. In 57:36 Minuten blieb ich zwar ganz deutlich über einem 40km/h Schnitt, aber das ginge schon noch schneller, wenn man einen Blick auf die Wattzahlen macht. Laufen war dann wieder relativ gut! Mit der 2. Zeit auf einer anspruchsvollen Geländestrecke - ja, das taugt mir - in 36:51 bin ich sehr zufrieden. Nur am Schluss der Aufholjagd fehlte mir ein wenig der Kampfgeist: Obwohl ich mich bereits sehr nahe an Mario Fink und Armin Atzlinger heran gekämpft habe, konnte ich mich auf den letzten 500m (sinnvollerweise, wenn man an die momentane Saisonphase denkt) nicht mehr dazu überwinden über die Grenzen zu gehen und mehr als alles zu geben um das - wie bereits erwähnt - vor den Augen liegende Stockerl zu erklimmen. (und natürlich hätten die beiden ja bestimmt auch noch was dagegen gehabt). In 1:57:25 gings dann über die Ziellinie, mehr als 5 Minuten hinter Niko - ich hoffe, dass das bei den Mitteldistanz Staatsmeisterschaften am Wochenende in Litschau schon wesentlich besser gehen wird! Aber wir werden sehen wies gehn wird, von einer super Form bin ich sicher noch euin Stückweit entfernt.
wobei das nicht heißen soll, dass
ich nicht gekämpft habe ;-)
by tribild.at
Im Training bin ich, obwohl seither nur eine Woche vergangen ist, mittlerweile aber schon um einiges weiter als vor Mürz. Grund dafür ist ein kleiner Kraftausdauertrainingsblock am Millstättersee für den mich mein Zeitfahrrad bestimmt hasst ;-) Nockalmstraße, Falkertsee, Turracher Höhe, Hochrindl, Weißensee, Flattnitz ... eigentlich eher was für ein 5kg Rennrad mit einem 28er Ritzel hinten ;-) Aber wuuuunderschön wars!

Ergebnis Mürz >>