Sonntag, 22. September 2013

Last preparations in Paradies


Umzug in höhere Gefilde

Das Allerwichtigste gleich vorweg: Ich hab wieder schwarzes Gold aus der Steiermark und kann wieder gut geölt trainieren :-) Sonst wirds wohl eher mal ein Blog, wo es weniger zu berichten gibt - vielleicht weil ich nichts zu jammern und meckern hab ;-) Im Mittelpunkt in letzter Zeit standen Training, Umzug und viele Deutsche Finisher-Shirtträger! 
Ja, was tu ich momentan wenn i net grad irgendwas essbares mit Keröl dresse oder meine Lieblingsnascherei (Schoko-Cookies selbst fett mit crunchy Peanut Butter angestrichen) verschling?! Natürlich: Blödsinn schreiben und hin und wieder trainieren! Zum Thema Blödsinn, hier ein kleiner Auszug aus meinem Triaguide-Blog, wo ich ganz offentlichtlich auf Entzug war ;-)

Und zum Thema Training: Das läuft nach wie vor sehrsehr gut, wenn auch natürlich nicht mehr so umfangreich wie letzte Woche, eh klar. Und ein guter Trainer weiß schon wie er seinen Athleten motiviert und bei Laune hält! Seit Beginn 2011 (wo ich eben angefangen hab zu trainieren) lass ich des öfteren so Anspielungen los, warum denn andere Bergintervalle am Rad machen und ich das nie tu?! Kommts schon noch hieß es dann, meine Mundwinkel verzogen sich nach unten, traurig zog ich immer von dannen.. einfach in andere Intervalltrainings einbaun - ha! ;-) Doch letzten Sonntag dann Jubelsprung bis zur Decke! 3 mal 10 Minuten auffi in die Kona-Hills, wie ich sie nenne, da sie mich, wie erwähnt, etwas an die Hollywood-Hills erinnern. Und gut sinds gangen, selten war ein Training so kurzweilig, und der Trend setzte sich über die Woche fort! Und gutes Gefühl verleitet oft auch etwas zu Risiko, aber ich fühlte mich so gut, dass ich meinte, es sei genau der richtige Zeitpunkt dafür: 11km leicht steigend auf fast 400hm und dann wieder herunter alufen... Natürlich immer im lockeren Bereicht, aber für den Bewegungsapperat doch eine Challenge, also sicherheitshalber am nächsten Tag einen Massagetermin angesetzt ;-) Aber super ists gangen.. Kraft trainiert und dann in Geschwindigkeit umgesetzt! Keine Probleme, super Training... aber das ansetzen des Termins war schon richtig, wie in folgendem Ausschnitt aus meinem Triaguide-Blog nachzulesen:


mittlerweile sind auch schon einige Ösis mehr hier
Nach einem lockeren Tag hab ich dann wieder Wettkampftempo-Intervalle gemacht, welche ja wie berichtet letzte Woche sehr vom Pech verfolgt waren! Diesmal gingen sie dafür so richtig gut!!! So gut dass der Schnitt der gesamten 111km bei 35km/h lag - das Motiviert natürlich wenn man auf der Wettkampfstrecke gefahren ist, wobei man dazusagen muss, dass es geregnet hat, also sehr angenehm war. Die Trittfrequenz schnellte dabei zeitweise in ungeahnte höhen, weil ich mein Rad erst morgen fertig herrichten und damit dann wieder 54-11 fahren kann! Endlich!
Dann gabs noch eine letzte längere Ausfahrt über fast 4 Stunden, wo ich mich ein wenig auf die berühmte Saddleroad wagte. Vor allem dann beim Koppellauf bemerkte ich, dass der Lauf vom Mittwoch Wirkung zeigte... 15 Minuten gesteigert und der letzte KM ging dann auch zufällig wieder ganz leicht bergab und war dann in 2:59min. vorbei! Die Pace werd ich zwar im Marathon nicht brauchen, aber die Schrittlänge auf der kupierten Laufstrecke!!! Jedenfall hatte der Masseur noch seine Freunde mit mir und ich durchlitt am Nachmittag noch dezente Qualen auf der Bank (supper dass er mir erzählt, dass Crowie, Macca und co. nciht spüren weil sie jeden Tag massieren und voll locker sind, wenn er auf meine Spots drückt und ich fast rea! ;-)) - ach ja zum Thema: Es ranken sich ja teilweise immer noch Mythen darum wie guts einem geht.. sich massieren lassen und das gehört auch noch zum Job .. naja... außer eine Stunde Schmerzen is a Sportmassage gar nix und danach halt dann coh spatzen ;-) Tief, tiefer, am tiefsten - kann man sich natürlich nur bei gestärktem Sportlergewebe erlauben - und jeeeder Hotspot wird gefunden und gemattert ;-)
Apropos tief - zu den Tiefs der Woche: ganz viele waren nicht dabei, aber um nicht zu heucheln: Die Nächte gegen Schluss hin waren schon etwas durchwachsen, hab immer recht viel geschwitzt! In einer Nacht wars besonders schlimm: ein paar Mal aufgewacht und dabei Kopfweh, Halsweh, schnupfen gehabt... alles komisch... aber gottseidank nichts schlimmes, alles wieder weg und halb so schlimm! Es kann ja nur alles gut sein wenn man daheim Freunde hat, die einen aufrichten wenn mal was nicht passt!!! Thumbs up und Faust nach Haus!!!
letzter Koppellauf im alten Block :-)
Ja aber drum bin ich auch ganz froh berichten zu dürfen, dass gestern Umzugstag war - rauf in die Höhe nach Holualoa (ca.400-500hm was). Hier werd ich mit dem heute in Kona ankommenden Luis Innerhofer wohnen! Größeres Appartement und kühle Nächte! Perfekt in den letzten Tagen vor dem Ironman zum Relaxen! Aklimatisiert bin ich sehr gut (der Körper braucht ca. 10 Tage um sich an die Hitze anzupassen, hab ich mal irgendwann in Physiologie auf der Uni glernt - und des kann i bestätigen ;-)) und dem Ironmanrummel in Kailua ein wenig aus dem Weg zu gehen schadet auch nicht. Ich werde zwar auch so jeden Tag unten sein, für ein Schwimmtraining bzw. noch zwei Massagen, aber mich nicht zu lange dort aufhalten. Obwohls ja schon recht witzig ist das Treiben ein wenig zu beobachten: In Aeropostition über den Alii Drive fahrende Athleten, die sich über Autofahrer aufregen die sie beim
nette Begrüßung in der neuen Unterkunft
Abbiegen übersehen oder Läufer die andere Triathleten übern Haufen laufen, die gerade in ihren Finishershirts über den Gehsteig wandern und die Augen nur darauf gerichtet haben, wo's die auffälligsten Ironman-Merchandiseartikel gibt und die Straße dabei außer Acht lassen ;-) Aber Nicht böse gemeint: Ich verstehe jeden nur zu gut der den Rummel um das Event hier voll und ganz aufsaugen will und einfach nur stolz auf seine Leistung es hierher geschafft zu haben - und das darf auch jeder sein!!!! Jeder hat sehr viel Fleiß, Arbeit, Zeit und letztlich vor allem auch Geld in die ganze Unternehmung investiert und erntet hier den Lohn dafür! Es freut mich mit allen gemeinsam an der Startlinie stehen zu dürfen - da darf schon auch mal ein bisschen Spaß davor sein ;-)
Bei mir kann man - so wie bei fast allen anderen auch - das Training von nun an mehr als Bewegungstherapie bezeichnen, womit einem guten Ironman dann kaum noch was im Wege stehen sollte, aber natürlich hört ihr vor dem Rennen noch von mir!!!
Aber keine Sorge, ein bisserl Ironmanshoppen tu ich auch... und die Amis haben uns was voraus: PeanutButter Powerbar!!! Hab i no net probiert wei erst gekauft - Aber am 12. Oktober gibts fix genau das!!!!!!!




Ein Problem hat sich aufgetan!!!


Während sich daheim die Meisten anscheinend bezüglich des Ergebnisses der Nationalratswahlen sorgen (ich interessiere mich ja nur wenig für Politk, aber die gleiche Tendenz hatten wir ja schon bei der letzten oder?!), habe ich hier auf Hawaii mit ganz anderen Problemen zu kämpfen: Das Kernöl neigt sich dem Ende zu :-) Viel mehr als ein, zwei Salate oder ne Eierspeis wird nicht mehr drinnen sein ;-) Aber Hilfe aus Fürstenfeld naht am 2. Oktober, jetzt ist sparen angesagt! Aber das nur so am Rande, in Wirklichkeit ist alles super hier auf Big Island!

Es läuft sogar sehr gut! Ohne einen gemeinen Blog in die eher vernebelte Heimatschicken zu wollen, ist mein momentan größtes Problem (abgesehen vom Kernöl und dass ich kein Bauernbrot von da Mami hab), ob mich in den nächsten Minuten eine größere Welle erwischt oder nicht... also wenn man auf das Foto schaut, kann man sich kaum eine bessere Location aussuchen, um die Heimat mit ein paar Zeilen über mein wertes Wohlbefinden und das tägliche Training abzudaten ;-)

An dieser Stelle muss ich auch gleich einen Einschub machen was beim Blog-Schreiben noch so ablief hier: Die Auflösung vorweg: Also zumindest das Notebook ist von Wasserberührung verschont geblieben... Ich und mein Badetuch haben mit dem Feuer gespielt und uns dabei verbrannt (soll aber schlimmeres geben :-)) Aber die echt coole Sache: Ich hab einen neuen Nachbarn bekommen während meiner Schreiberei: Ein Mitglied der Ninja Turtle leistete mir für den letzten Absatz und jetzt danach Gesellschaft :-)
Es ist kein Stein da im Hintergrund ;-)
















Sooo... jetzt aber zum sportlichen Teil: Bereits Geschriebenes habe ich mir auch wirklich redlich verdient diese Woche muss man sagen! Knapp über 32 Stunden habe ich schwimmend, großteils radelnd und laufend abgespult wobei meine ruhigeren Tage am Mittwoch darin bestanden jeweils eine dreiviertel Stunde im Ozean zu schwimmen und zu laufen bzw. heute einen 2-Stundenlauf zu machen :-) Aber ich hab ja einen lieben Trainer: da steht sogar im Plan, dass ich heute Nachmittag nach dem Lauf vom Vormittag baden und am Strand liegen muss - so was blödes aber auch ;-)

Bei meinem letzten Update hab ich euch ja davon erzählt, dass ich mich nach einigen Trainingseinheiten anderswo auf der Insel, dann im Norden ein wenig von der Hitze - nennen wirs - überraschen hab lassen. Natürlich hab ich im Vorhinein schon damit gerechnet, aber nach den ersten Einheiten irgendwo auf der Insel wars dann doch was anderes ;-) Aber mittlerweile hab ich dann doch geschaut, dass ich ein wenig in die Hitze komm, ums gewohnt zu werden, was kein Problem war, sooooo lang man nur viel trinkt :-)
Das Stichwort: Eine verhuntzte Einheit war dabei die Woche, wo du glaubst wenn schon was nicht passt dann, kommt alles zusammen. Nachdem ich am Donnerstag einen super andernhalbstündigen progressiven Lauf und darauffolgendes 2-Stunden Radtraining (beides zugegebenermaßen mit recht flottem Schnitt - für mich ungewöhnlich) hatte sowie auch die abendlich Schwimmeinheit noch gut von der Hand lief, kam es zu folgender Radeinheit. Gleich Vorweg, es kursiert schon der Begriff "Chaos-Schlagbauer", der von mir und einer ganz lieben Freundin ins Leben gerufen wurde. Wer oder was das ist?! Ein Beispiel in folgenden Zeilen (wobei auch viel Pech dabei war):
Es steht übrigens wiedermal jedem frei dieses nummerierte Jammern (kursiv) zu überspringen ;-)

Frohen Mutes machte ich mich auf den Weg die nächsten 4 Stunden nicht anderes zu tun als munter und konsequent in die Pedale zu treten und dabei auch vier mal 20 Minuten mit Wettkampftempo! Soweit so gut, jedoch merkte ich von Beginn an, dass die Beine - wahrscheinlich vor allem vom Vortag - doch ein bisschen müde waren (#1), bevor ich dann nach 40 Minuten das erste Mal so richtig in die Pedale trat mit der Hoffnung, dass sich das legen würde. Nach 5 Minuten war dem auch so und ich fuhr - zwar mit mehr Anstrengung als üblich - knapp über Wettkampfintensität dahin... Nur die Batterie das Wattmessers wollte nicht so recht, zwar neu getauscht, aber wollte nicht so recht (#2). Gegen Ende des Intervalls schoss mir dann ein, dass ich meine Kreditkarte daheim vergessen hatte (#3)... wirklich bei jeder Ausfahrt hatte ich sie mit, nur heute nicht - naja, aber jetzt umdrehen und wieder ins ampelreiche Kona fahren und sich die EInheit verhauen?! - Gehhh... wird schon gehn (im Nachhinein ein folgenschwerer Fehler). Einige Meilen später, als ich wieder locker fuhr: RatterRatterRatter. Schnell stehen bleiben, um die Mark2 nicht kaputt zu machen... ein Drahtstück hat sich durch den Reifen gebohrt (#4). Soweit nicht so schlimm, Schlauchwechsel-Übung :-) Zu früh gefreut... Bereits beim Voraufblasen des Schlauches bemerkte ich, dass keine Luft drinnen bleibt... sicherheitshalber nochmal mit der Katusche versucht: öhhhöhhh... Lochiloch :-( Der neue Ersatzschlauch hat wohl irgendwo ein Cut abgefangen im Koffer (#5). Zwar schon ein bisschen down, aber noch immer motiviert die Einheit weiterzufahren, ging ich mit den kaputten Schläuchen und dem Rad in der Hand ein Stück zurück Richtung Resort, wo ich zuvor vorbeigefahren war (also nicht Auto Richtung heimat stoppen, sondern auf einen Radfahrer mit Ersatzschlauch hoffen), momentan stand ich noch mitten in der Lavawüste.. kein Scherz irgendwooo (#6) - so schien es... 
TapTapTap... eine hübsche Frau in ihren Loubis wanderte über den Highway... vom Sound her zumindest.. Actually wars nur ich in meinen Radschuhen.. ;-)   und was passierte dann?! Natürlich nichts... auf der Ironmanstrecke, wo bereits jetzt unzähliche Athleten hin und her und auf und ab fahren - keiner... ich ging und ging - keiner! (#7) Als ich also schon überlegte, doch unter die Autostopper zu gehen, hielt auf einmal eine Frau, ob ich einen ride zum nächsten bikeshop need.... zu meiner Verwunderung gabs im Resort da vorne auch einen. So fuhren wir dahin und redeten über dies und das und sie fragte mich ob ich denn überhaupt Geld mit hätte.. haha genau..eh klar (#8) Sie fragte aber nur, weil sie sonst mitgekommen, wär und meinen Schlauch bezahlt hätte... wie lieb ist das den bitte. :-) Aber ich wollte das nicht, bei seriösen Bikeshops würde doch einem Radfahrer getrustet werden und so war es auch, bezahlt wurde natürlich Tags darauf bei der nächsten Ausfahrt... :-)
Ich setzte mich aufs wieder aufs Rad, war aber voll ausgelaugt... Der Kopf wollte aber noch... Beim zweiten Intervall ging zu Beginn genau nix... nicht mal die Durchschnittswatt meiner Zweistundenausfahrt vom Vortag (#9)... drum fuhr ich einfach mal rechts aufn Berg, da ists leichter die Intensität bissi zu steigern und net so schirch :-) Dafür wars warm: Ach ja... Schhhh...eibenkleister... Vergessen im Resort die Flasche aufzufüllen (#10)... Naja sparen...hilft nit!
Dann gings nach den nächsten 40 lockeren Minuten - in denen auch mein Überlebenskampf mit Riegeln startete - an den Intervall, den ich schon nicht mehr hätte machen sollen ... Sinnbildlich dafür war, dass mir nach den ersten fünf Wattschwachen Minuten einfach mal die Flasche aus der Hand viel und ich drüber fuhr (#11) Glücklicherweise kein Sturz, aber ich beschloss jetzt einfach alles zu trinken und in die nächste, zwar geschlossene und mit Elektrozaun umspannte private Resort-Anlage einzusteigen ... leichter als gedacht ... ein Fußgängertürchen bereitete mir den Weg... und drinnen zeigte mir eine Gärtnerin einen Wasserhahn... da weiß man wie wertvoll das Gut Wasser doch is... auch wenns qualitativ net das beste war (#12)... aber wird schon nix sein ;-) Dann schaute ich einfach, dass ich nach Hause kam, mit tausend überwiegend schlechten Gedanken im Kopf - die aber nix mit Sport zu tun hatten, keine Sorge - tuckerte ich den Highway entlang ohne wirklich zu regisieren was links und rechts von mir passierte (also nix zu erzählen - Gottseidank Schlagbauer! ;-))... aber so here I am... home sweet hawaiian home... ich war so froh zu Hause angekommen zu sein nach den 125km, dass mir der 20 Minuten Koppellauf, den ich mir ursprünglich sparen wollte, sogar Spaß gemacht hat :-) Aber ein Sunset-Burger im Lava-Java hatt dann alles wieder wett und vergessen gemacht.. passend zum Burger, gabs auch einen wirklich nicen Sunset zu bestaunen :-)

So nun darf ich auch alle wieder recht herzlich begrüßen, die auf letzteren Absatz verzichtet haben... habts net viel versäumt, i habs überlebt wie ihr seht ;-)
Gestern morgen hab ichs dann das erste Mal geschafft!!! Ohne umzudrehen und hin und her zu schwimmen, bin ich, mutig wie ich bin, nachdem ich zum Pier gelaufen war, einfach Mal im Ozean die halbe Zeit raus geschommen und dann wieder zurückrein... ganz ohne schaun und fürchten 2km (wobei das gar nicht so unbegründet wäre... meine Nachbarin hat gestern 10, 15 Meilen weiter nördlich einen Tigerhai gesehen...).
Die hawaiianische Flagge verhieß nichts Gutes ;-)
Wunderschön da oben!
Daraufhin gings für 5 Stunden aufs Rad... und es lief wieder superst. Ein Anstieg für die Psyche war aber dabei! Wenn man sich das Bild da Anschaut will man ja gar nicht rechts abbiegen, wenn man weiß, dass man sich quasi auf Meereshöhe befindet und die nächste Stadt (Weimea) in 10 Meilen auf ca. 800m ... Der Anstieg ansich wäre ja leicht zu fahren gewesen, aber nicht gegen die Wand (ich wusste nun irgendwie, wies der Person in Marlen Haushofers gleichnamigen Roman ging ;-))... aber sehr positiv gestimmt, weil ich mich ja von Anfang an drauf eingestellt hatte gings mit 9-11km/h aufwärts ;-) Dabei wars wirklich nit steil... Oben angekommen gings dann wieder heimwärts auf dem Hochplateau... 50-60km/h sind da im Flachen auch nicht schwer zu treten gewesen :-) Im Leben kommt alles einmal zurück... es war wirklich ein Mörderspaß!!!!!! Wind von seitlich hinten :-) Da kann ma die Xentis gscheit reinlegen und richtig Gas geben :-) Dann schlüpfte ich noch mal kurz in die Laufschuhe und es war leider schon wieder ein Trainingstag vergangen :-)
Heut stand das bereits erwähnte Programm an und ich darf mich schon auf nächste Woche freuen, wo's vom Umfang her schon deutlich weniger wird und die Intersität dafür teilweise bisschen gesteigert... also mein Trainingslager hier ist sozusagen vorbei, jetzt beginnt die Wettkampfvorbereitung, wovon ich natürlich wieder berichten werd, eh klar :-)
Lädt zum Gas geben ein :-)



mehr Bilder >>




Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen...

...triffts ganz gut, wenn man das erste Mal auf Hawaii ist, noch nicht die ganze Insel gesehen hat und auf die Frage, ob ich mich schon aklimatisiert hätte, bloß die leicht abfällige Antwort "Geh, warum denn... is eh net so schlimm wie olle immer sogen" gegeben hat! Bis zu dem Zeitpunkt hatte ich mich jedoch weder weiter in den Norden der Insel auf dem Rad noch auf einen 2-Stundenlauf begeben gehabt.

unterwegs auf der Shoulder - meist sehr breit
Mittlerweile bin ich ein bisschen schlauer: Zum Einen muss es hier heißen "Wer im Steinhaus sitzt, soll nicht mit Gläsern werfen", da man hier auf den Highways zwischen den Lavafelsen höllisch aufpassen muss, nicht auf der für die Radfahrer zu befahrenden Street-Shoulder in die unzähligen Glassplitter vom eigentlich mit 200$ strafbaren Littering bzw. Autounfällen, zu fahren!
Und zum Andern: Es ist teilweise höllisch heiß, ums auf den Punkt zu bringen! Bevor ich aber näher darauf eingehe, schulde ich euch ja noch die Auflösung meines ersten Blogs, die eigentlich doch recht kurios ist - OK.. Schluss jetzt mit den ganzen "eigentlichs": Sie ist kurios:
Ich ging nun nach dem -wie weiter unten berichtet - aufgezwungenem Ruhetag frohen Mutes sehr früh schlafen (19:30), um eine recht ... ähhh, interessante Nacht zu erleben: Ach Gott, wie war das damals in der Schule noch mit den Reizwortgeschichten, die ich so geliebt habe: Genau das wäre bei den Wörtern "Hawaii - Vergiftungsnotruf - Nacht" herausgekommen - na, Spannung geweckt?! Nachdem mein erster Blog bereits mit "Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen..." auf Facebook kommentiert wurde, gehts auch munter so weiter: Genau um Mitternach kitzelts am Hals "geh nicht doch, lass mich in Ruh"... halt mal, ich lieg allein im Bett.... ahhhhhh, dann gings schnell:  Ummigwischt -
mei Freind - purer Hass!
A Brenner am Oberarm - Aufgesprungen - Licht eingeschaltet - Decke runter grissen - geflucht: Alles irgendwie in Einem! Und hier darf ich mein neues Gschichtl präsentieren: Ein Hundertfüßer!!! So einen schmerzhaften Knutschfleck hab ich aber noch nie bekommen :-) 

Wunde ausgesaugt und abgewaschen (ja zuviel DMAX gschaut ;-)), Coolpack aus dem Tiefkühler aufgelegt und Insekt gekillt, machte ich mich mit dem Hintergedanken, dass es keine giftigen Tiere auf Hawaii-Festland gäbe, ein bisschen ans googlen, weils soooo dermaßen wehtat. Buhh... einmal bisschen Panik schieben, ein paar Freunde anrufen zum suchen helfen... Hilfe... mal steht giftig, mal nicht giftig - dieses dumme WWW, da kenn sich ja keiner aus! ... Aber immerhin wies eine Seite auf den Poison-Notruf hin: Hauptsach mal a bissi herumgestresst! ;-) Und der gab zwar einerseits Entwarnung was Gift betriffft, aber andererseits auch zu bedenken, dass aufgrund der Unsauberkeit der Viecher große Infektionsgefahr besteht... Haha wurscht.. Mei Lymphknoten is eh schon a fester Wuzl und tut weh ;-) 

Ach ja... Auf meiner Homepage gehts ja um Sport, nicht um Abenteuergeschichten: Am nächsten Morgen (der war um 4 Uhr, weil ich Tags davor so viel geschlafen hab) fühlte ich mich wieder fit!!! Gut, dass daheim Tag war und ich jemanden besonders zum Skypen hab - Zeit bis zum Sonnenaufgang und Training sinnvoll genutzt :-)
Und das lief dann schon wieder recht gut: 3 Stunden am Rad Richtung Süden in den Regenwald entlang des Highway11 (der Hwy1 von Hawaii ;-)) und vorbei an zahlreichen Kona-Coffee-Rösterein (mhhh das riecht guuut - noooot. Aber Schmecken tut er gut durfte ich heute morgen feststellen.) Dabei waren einige Höhenmeter zurückzulegen, aber mir wurde noch immer nicht allzu warm - es war angenehm: Kommt schon noch, keine Sorge ;-)
Den halbstündigen Koppellauf auch noch abgespult, gings ans Essen und Rasten (man soll ja nichts übertreiben, nach den Geschehnissen), um am Abend noch zu schwimmen: Aber nix da... Aquatic Center hat sonntags zu (memo an mich selbst) - fürs Meer wars mir schon zu finster! 
Aber dann aber dann wurde es doch noch warm :-) Abfahren der Ironmanstrecke stand am nächsten Tag auf dem Programm. Am selben Morgen habe ich mir zufällig noch diesen Artikel von Wolfi Seidl auf trinews durchgelesen bevor es um 8 aufs Rad ging, eher mit den Hintergedanken (abgesehen von Punkt 3 - seit Klagenfurt sprichst mir da aus der Seele Wolfi!): "Jaja, is schon recht - des bissal Hitze und Wind", um ganzganz ehrlich zu sein ;-) Hoooochmut kommt vor dem Fall! ;-) 
Rauf Richtung Hawi begann es gut und schön, den Streckenteil kannte ich schon: Rückenwind und beim heimfahren dann Gegenwind - oh da kommt was neues, da gehts bergab bei Seiten-Rückenwind zum Waikoloa Resort (habe ich zwar aufgemerkt, aber vergessen rot zu unterstreichen!), bevors dann eher bei zachem Seitenwind vom Land weiterging (da wirds wohl heim bessergehen, wurde vermerkt). Bergab nach der Weimea-Abzweigung gings wieder gut, bevors natürlich bergauf nach Hawi die letzten 19 Meilen schon zach wurde... immer mit den Hintergedanken, das wird ja wie nix runter gehen!
Hawidere in Hawi!
HAWI! Der Turn-Aroundpoint... ein kleines, nur wenig vom Massentourismus berührtes Traum - ich nenns jetzt - Kaff, malerisch eingebettet in grünen Wiesen: Und doch war es ein Kampf um dort hinzukommen - Aber ein schöner Kampf: Der längste Anstieg der Strecke und das frontal gegen den Wind - Motivation pur um schnellstmöglich oben anzukommen und runterfahren zu dürfen!!! Mit 54-13, aufgrund meines verbogenen Schaltwerks zwar nur das halbe Vergnügen, aber trotzdem klass :-) Aaaaber nachdem die Strecke den Südwärtsbogen gemacht hatte, gings nicht so toll wie erwartet weiter... und es ging auch nicht mehr so viel bergab wie ich mir beim Rauffahren gedacht habe... ohoooo... Heiß ists auch :-) Also ein wenig durch die
Wars wert ;-)
Steppe kämpfen... Alles noch halb so wild, ist halt so und beim Rennen für alle gleich... Fahren im Wind hab ich ja bereits auf Lanza bis zur Vergasung geübt.... Den Wind kann man nur als Erfrischung bezeichnen! Rauf zurück zur Weimea-Abzweigung wurde es dann mal so richtig warm, aber noch fühlte ich mich gut :-) Nach 4 Stunden fühlte ich mich dann schon recht müde... die Bedingungen und meine Einstellung zur Nahrungsaufnahme im Training "so wenig wie möglich" zeeehrten an der Substanz... ahhh schau ein Strand! Da muss i hin! :-) Schön war er... Aber nachdem ich die paar Höhenmeter wieder zurückherauf auf die Strecke gemacht habe, wars weiterfahren gar nicht mehr so lustig... Ich kramte nach meinen Vermerken: "da wirds wohl heim bessergehen" - öhööööhhöö - auf einmal kommt der Wind vom Meer - supernice ;-) Und schon lachte auch das nicht rot Unterstrichene vom Süden daher: Na, dann - für die Psyche wieder zurückhinauf den Anstieg, der so toll zum Runterfahren war :-) Aber ich kam dann doch daheim an, ich habs nur etwas drastisch schildern wollen ;-) - oder doch nicht: Der progressive 20 Minuten Koppellauf fühlte sich Katastrophal an - oder doch?! Der Kilometerschnitt passte... kann mich nicht entscheiden! Es war zach, aber genau deswegen freue ich mich sehr auf das Rennen und jetzt umso mehr... Ich muss zwar gscheit fahren, aber bin mir trotzdem meiner Stärke am Rad bewusst, was mir auf der sehr welligen und windigen Strecke entgegenkommen wird :-)   
Die eher trainingsarmen Tage davor und bestimmt der Entschluss mich zur Beaster Family zählen zu dürfen
zwei Wochen davor, gaben mir am Abend bei der 45-minütigen Schwimmeinheit und danach trotzdem noch das Gefühl Bäume ausreißen zu können! Es lief super!

Mein Glücksbringer von daheim :-))))














Jaaa... aber ich durfte noch weiterlernen, keine Sorge... und zwar gestern! Im Laufschritt gings am Vormittag runter zum Schwimmstart (nicht ganz 2,5km) um 30 Minuten das Meer überzugraben und danach direkt von dort weg einen 2-Stundenlauf zu machen. Alii-Drive besichtigen.... YippieYeah! Bin mal 50 Minuten raus und wieder rein gelaufen und dann noch heimrauf.... Aber vielleicht wars nicht so gscheit das ganze ohne Wasser anzugehen! Nach den 1:40 lechzte ich schon nach meinem Beutel mit der Wasserflasche! Gut dass ich nicht irgendwo eine Stunde hingelaufen bin ;-) Trotz bedeckten Himmels wars schon recht warm... bzw. schwül halt! Aber
nun kenn ich die ganze Laufstrecke (bis auf das Zipfl beim Flughafen) und ich muss sagen, dass auch die mir sehr taugt und mit den Höhenmetern entgegenkommt. Freu mich schon wieder auf den brennenden Asphalt unter den Füßen wie voriges Jahr in Vegas ;-) Daraufhin gings am Abend noch 2 Stunden locker aufs Rad, bissl schaun und Gegend erkunden... noch mal feststellen, dass No Outlets und Dead Ends auch für Radfahrer ganzganz wirklich Sackgassen sind.. nicht besonderes sonst :-)
Lauf zum Pier vorm vegetiern im Meer
Heute war ein ruhiger Tag... gemütlich gestartet... wieder zum Schwimmstart gelaufen, Sachen abgelegt und noch eine halbe Stunde ein bisschen zu den Villen an der Küste gelaufen (#Wooow!!!), bisserl Lauf-ABC ... Ruhetags-ummeinandersandeln halt! ;-)
Dann gings für 45 Minuten in den Ozean und man höre und staune... heute bin ich schon an der Half-Mile-Boje vorbeigeschwommen und zur nächsten kleineren - soooooo groß bin ich schon, dass ich mich das traue :-) Aber die bunten Fischis anschauen is eh ganz schön! Nachdem ich wieder heimgelaufen war, wollte ich mal einen auf Urlauber machen heute Nachmittag, aber nichts da... auf einmal schüttete es wie aus Kübeln und das tuts immer noch :-( ... tjaaaa.... was resultiert daraus: ein uuuuunendlich langer Blog, mit vieeeeel blabla, aber wenn du bis hier her glesen hast, kanns nicht so schlimm gewesen sein ;-)


 mehr Bilder >>


 Erste Eindrücke aus Kailua-Kona

Nachdem ich ja bereits ein paar Fotos und ein wenig Blödsinn auf Facebook geteilt habe, wirds endlich Zeit mal auch meine Homepage zu aktualisieren! In letzter Zeit wars leider ein wenig stressig, wies halt so ist wenn man weiter verreist und sich dort dann erst einleben muss. Heute hab ich leider leicht Zeit zu bloggen - warum leider?! Dazu komm ich noch!
Am Mittwoch wars endlich so weit: Um 6 Uhr früh begann die Schier unendliche Reise Richtung Hawaii - Tja, eigentlich war ich ja gar nicht so lang unterwegs, bin ja um 19:30 am Kona Airport (der im Prinzip nur aus Holzhütten besteht, ziemlich cool ;-) just google it>>) angekommen - "eigentlich" halt, zu beachten wären da halt noch 12 Stunden Zeitverschiebung :-)

Unterkunft und neus Wettkampfrad ;-)
Ganz unkompliziert gings dann zu meiner Unterkunft. Rory, mein Host, ein uuuuunglaublich lieber Typ und zudem ehemaliger Flughafenmitarbeiter wusste genau wo er mich abholen musstw, was nach so einer langen Reise Goldes wert war! Endlich heim schlafen!!! Nana nix da!!! Zu neugierig war ich alles drum und dran zu sehen und drum gings um halb 9 noch schnell in die Laufschuhe und ab zum 2km entfernten Schwimmstart inkl. Lauf über die berühmt-berüchtigte Palani Road (oh mein Gott, macht mir Sorgen da nach 42km noch runterzulaufen - im Fernsehn schaut alles viel flacher aus) - und die Deppen machen da sowas (ab 5:00min) :-))) Die TopStory von diesem Lauf gabs für Facebookler ja bereits zu lesen... Hier ein Screenshot davon: absoltut geil und lesenswert, hätt ich gsagt:


Kailua-Kona
Am nächsten Morgen bereitete ich mich auf schwerste Akklimatitationsprobleme vor. Beim Einkaufen mit meinem neuen Fortbewegungsmittel kam ich zwar schon ein wenig ins Schwitzen, aber eigentlich muss ich für Erste sagen es ist noch halb so wild, "eigentlich" halt... noch hat es in Kona auch nicht geregnet :-) After rainday Training wird spannender werden könnt ich mir vorstellen. Wetter-technisch schauts hier die ersten drei Tage ähnlich aus... Südlich von Kona regnets glaub ich, nördlich strahlend blau und in Kona vormittag strahlend blau, Nachmittag getrüb und am Abend wieder Sonne... aaaber mit dem lehn ich mich jetzt wiiiirklich weit ausn Fenster - steht in jedem Reiseführer auch so ;-) Haben tuts maximal 30° am Tag momentan!
Der erste Schock dann leider schon beim Aufmachen des Koffers: Die zwei hinteren Schnallen waren ganz schön fest zugeknallt! Das mach ich selbst normalerweise nicht... Beim Öffnen flatterte auch schon der Zollkontrollzettel vom SFO Airport entgegen! Naja... schien auf dem ersten Blick alles in Ordnung zu sein... Denkste!... Schock Nummer zwei beim Einbauen des Hinterrads! Es wollte nicht rein... Schaltwerk dezent verbogen die Diagnose von mir als Laien ;-) Naja, einmal hamma immer noch angrissen und ich versuchte mein Bestes um es wieder ins Lot zu bekommen! Zumindest schaffte ichs soweit, dass ich das Laufrad reinbekam. Beim Radgeschäft dann der nächste Schock: Sie können das verbogene Focus-Ausfallende eigentlich schon ersetzten... tja, "eigentlich" halt... waren sie sich doch nicht sicher, ob es auf Bestellung bis zum Wettkampf da sei! Naja.. Mit einem schiefen Schaltwerk lässt sich nicht mal mehr die Di2 gscheit einstellen ;-) Das werden lustige Trainingseinheiten diese Woche! Danach naht Hilfe: Danke an Rad Fuchs fürs Bestellen und Erwin Huss fürs Mitnehmen schon mal im Voraus!!!
Also Fahren ist fürs erste Gottseidank kein Problem.. Vor allem das 11er und teilweise auch das 12er Ritzel gehn ma bei Rüchewind a bissi ab ;-))) Meine Beine fühlten sich bei einer ersten nicht ganz 2 Stunden-Ausfahrt schhh...lecht an... man merkt, dass meine Haxen ein bisschen eingeengt waren. Auch beim abendlichen Schwimmen dann ein ähnliches Bild: Eigentlich war ich auf 100m ganz schnell... taj "eigentlich", ist es doch nur ein 25yard Becken in dem man hier schwimmt ;-) Hatte das Gefühl meine Arme schwimmen heuer das erste mal.
Über 4000m ist der Mauna Kea im Hintergrund hoch
Auch die Schwimmeinheit gestern morgen konnte ich nicht plangemäß ausführen, wurde sie doch durch "Störenfriede" unterbrochen. Nach einem kurzen Läufchen zum Meer (die Beine fühlten sich schon wieder super an) stand ich also am Pier... mit viel Respekt... Wirklich da reinspringen?! Da schwimmen und nicht wissen was da für Viecher drin sind! Aaaahh... i such ma an neuen Trainier wo i net OpenWater Schwimmen muss... oder i werd glei Duathlet... nur net do eini :-) Aber es war eh ein bisschen was los (einige Touristenschwimmer und einige bei denens so ausschaut als hättens schon mal gekrault, aber kaum Ironmen), also konnte ich mich überwinden! Über die ersten Seeigel und kleinen Fischchen hinweg war ich noch sehr zaghaft unterwegs, aber schön langsam gings und ich wurde sogar neuigierig was da noch so kommen mag... ka Schmé jetzt ;-) Und es kam das, was nicht jeder erleben darf!!!! Zuerst sah ich zwei extrem begeisterte Standuppaddler vor mir.. warum haben die so a freut am Meer?! Und dann sah ich was da so ausn Wasser ragte alle paar Meter.... 3, 4 Rückenflossen direkt nebeneinander! Und dort noch 5 und da drüben wieder 3 und aahhhhhh HILFEE!!! Überall Delphine.. Hoffentlich kommen die dummen Viecher net zu mir!!!! :-o Da war noch immer viel Respekt meinerseits da! Aber als ob das die Tiere wussten, versuchten sie mich anscheinend zu beruhigen! Einer sprang aus dem Wasser und drehte direkt, keine 10m vor mir in der Luft eine Pirouette!!! I hab glaubt ich seh nit recht! Der nächste Schwamm an mir mit einem kleinen Babydelphin vorbei ... und dann wars um mich geschehen! Schwimmeinheit abgebrochen und nur mehr Delphin geschaut - atemberaubend!!! Es mussten mehr als 10 sein da vor mir! Ich wollte näher ran... AHHHHH was ist das?! auf einmal schwimmen dann wieder so um die 10 so einfach von hinten direkt unter mir durch! 20, 30 lies ich mir dann von den Standuppaddlern sagen... überall..rundherum... und ich mitten drin...und die kommen nicht oft bis gar nicht in so einer großen Anzahl hierher, meinten sie! Aber leider waren sie dann auch wieder so schnell weg wie sie gekommen waren! Nur noch vereinzelte Laute waren von ihnen zu hören (das hört sich so lieb an.. muss auf wieeedersehn geheißen haben) Noch überwältigt vom Erlebten gings dann Richtung Schwimmausstieg zurück, wo aber dann ja leider noch was passieren musste... eh klar! Ca. 30m vom Land entfernt hat mich irgendwas am Schulterblatt gestochen - keine Ahnung was, ich riss es mir eher panisch herunter - klein wars definitiv nicht!!! Ich lies mir später den Stachel noch von einem Fischer rausreißen, der aber auch nicht wusste was es gewesen sein könnte! Egal... es tat nit wirklich weh.. sah aus wie ein Wespenstich... schwamm drüber!
Kailua Kona aus 500hm
Dann gings wieder aufs Rad ... zuerst rauf ein bisschen Kreuz und quer durch Houlaloa (schaut aus wie die Hollywoodhills von Kona dort ;-) ). Da machst auf den ersten 10km gleich mal über 500hm und darfst viel schöne aussicht genießen! Dann gings weiter ins Landesinnere Richtung Mauna Kea... aber nicht so weit und vorallem nicht rauf!!! haha :-) Aber ich bekam schon eine kleine Vorwarnung was einem weiter nördlich auf der Ironmanstrecke erwarten wird: viel Wind im Waikoloa-Tal (oder wie auch immer das heißen mag ;-)
Leider merkte ich dann ab ca. einer Stunde schon schmerzen unterm linken Ohr ... ohooo Laymphknotenarlarm! Zuhause hab ich dann mal gleich gegooglet, war es doch daheim mitten in der Nacht, wo es schwer ist Infos zu bekommen. Naja... wird schon nicht so schlimm sein, nach dem Essen wars eigentlich eh besser - gemma noch mal schwimmen im Pool wies am Plan stand. Nur leider hatte das Aquaticcenter geschlossen (irgendwas-Chlorination, hat sich jedenfalls net gsund anghört) also gings wieder in den Ozean.. tja, "eigentlich" besser ...nach 15, 20 Minuten waren die Schmerzen und der gesunde Menschenverstand größer als der unbedingte Wille zu
Gibt schlimmere Terassen zum ausruhen ;)

trainiern! Gut so! Ich hoffte das nach der darauffolgenden Nacht wieder alles weg sein... aber nichts da: um 2 Uhr wachte ich auf weils so weh tat... danke an meine Freunde für die medizinischen Tipps und die aufmunternden Worte - mich hats ziemlich angezipft zu dem Zeitpunkt!!! Dann wieder schlafen... beim Frühstück konnte ich dann nicht schmerzfrei kauen und ich befürchtete schon, dass es heut nix wird mit trainiern. Und nochmal ab ins Bett: 13 Stunden schlaf... das hab ich glaub ich seit ich 10 war nicht mehr gehabt, also es kann was nicht stimmen! Mittlerweile gehts wieder ein bisschen besser. Schmerzen sind nur mehr auf Druck da! Bin zuversichtlich, dass ich morgen wieder auf dem Rad sitz :-) Also machts euch keine Sorgen!!!
Was gibts sonst noch von hier zu berichten?! Momentan nicht wirklich viel ... Ironmanstimmung gibts 3 Wochen vorm Bewerb nur bedingt... auf der Wettkampfstrecke sieht man schon einige Zeitfahrhelme herumfahren, aber bei den gestrigen 3 Stunden im Landesinneren bin ich keiner einzigen Radfahrerseele begegnet (und viele Straßen gibts hier wahrlich nicht... eine um die Insel und 2 mitten durch oder so?! :-) die anderen sind alle mit "Dead end" und "No Outlet" gekennzeichnet... und ich musste feststellen, dass das nicht nur ein Gag der Amis ist ;-)
Ich halt euch am Laufenden.. bis dahin noch ein schönes Wochenende daheim!!!   

Mehr Bilder >>