Sonntag, 13. April 2014

Triathlon Internacional Portocolom 55.5 - Rang 2



http://www.christophschlagbauer.com/2014/04/triathlon-internacional-portocolom-555.html
Um nicht den unzufriedenen Wuzl abzugeben, sag ich mal: Schön, wie nahe Pech und Erfolg beieinander liegen können! Nach dem bereits Berichteten, kam es auch heute nach dem Schwimmen anders als es sollte, womit ich „nur“ auf Rang zwei beim Triathlon Internacional Portocolom 55.5 landen konnte – Aber eh gut so, von einem Solosieg könnte ich nicht viel berichten - (Hui, der war hochnäsig ;-))
Was war geschehen? Wie auf der Uni bei diversen Lehrveranstaltungen gibt’s auch hier gewisse Voraussetzungen die man erfüllen muss um folgenden Blog zu lesen, die wären: Eh nur den letzten Blog gelesen haben ;-)

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So stand ich nun heute in der Früh, nachdem ich eine halbe Stunde zuvor so by the way meinen Radkoffer endlich bekommen hatte (für den Bewerb natürlich viel zu spät), side by side mit 380 anderen Startern am Hafenbecken und wartete auf den Start der 500m Schwimmdistanz. Zeiten habe ich noch keine (eh klar –  hab noch keine Uhr ghabt) von einer Ergbnisliste, aber ich glaube ich war ganz gut dabei, soweit ich das aus dem Tumult erkennen konnte – relativ in der Nähe der Spitzengruppe zumindest.

Jooo, soweit so gut, aber nur so weit – fand ich doch mein Rad in der Wechselzone nicht – und neeeeiiin, ich hab nicht nach einem Focus mit Mark2 gesucht ;-) Die Unterstellung will ich gar nicht hören ;-) Was war passiert? Nach dem Schließen der Transition Area in der füh hat jemand mein Rad auf die andere Seite des Wechselständers gehängt und ich lief daran vorbei… Warum lief ich weiter?! Grundsätzlich wären die Wechselständer nummeriert gewesen, aber leider hat jeder sein Bike irgendwo hingehängt, womit mein Platz als einer der letzten in der Früh sowieso weg war… darum bin ich weiter zu meiner Nummer gelaufen… auch da nix… wieder die ganze Länge zurück… und nach ein paar verzweifelten Blicken sowie halblauten steirischen Flüchen hang es so da auf der falschen Seite – Also Attacke am Rad, des Kind werma schon noch irgendwie schaukeln dachte ich mir – und so kam es auch! 

Am Vorabend organisiertes Ersatzmaterial
Gefühl hatte ich nicht das allerbeste auf meinem gemieteten Wilier Zeitfahrrad – irgendwie kammir immer vor die Fulcrum – Michelin – Kombi daran will nicht so richtig rollen. Habs auch gar nicht versucht gut einzustellen - bin einfach gefahren wie ichs bekommen hab ;-) Wellig ging es dahin bis es nach ca. 30km Richtiung Sant Salvador (für Coach Sickl: Des is San Sebastian – Insidererklärung hier auf Youtube >>) auf ca. 500hm. Najo, oben bin ich fast umgekippt, weil ich den Berg im Flachen schon recht flott angefahren bin und rauf gibt’s auf die Raddistanz von 50km sowieso nur All-out. Die „serpentinige“ Abfahrt (die gleiche Straße zurück runter) ging ich wie geplant auf Nummer sicher – beim Rauffahren hatte ich erzählt, dass ich bereits 3. war. Zu ungewohnt war das Rad, die Bremsen zuerst leer, im letzten Moment ruppig, die „Lenkerei“ recht störisch und das Lenkerband durch den Schweiß rutschig. Aber es ging alles gut und ich fuhr dann sogar als 2. In die Wechselzone ein, wo ich durch einen Blitzwechsel den Führenden auch noch überholte (hab ihn das erste Mal in der Wechselzone gesehen). 

Zu viel hab ich aber investieren müssen am Rad – von Beginn an lief er voll und ich musste nach wenigen Metern reißen lassen (ich red mich jetzt mal nicht auf die einzigen Laufschuhe raus, die ich gestern nach 19 Uhr noch bekommen hab - aber Zoot werd i wohl nit mehr so oft laufen) – der Vorsprung vergrößerte sich auf den 5 Laufkilometern auf 23 Sekunden – nicht viel – und gerade wegen der ersten Wechselzone bitter. Aber nach einem kurzen Griff auf den Kopf und a paar Becherl Cola, konnte ich mich dann schon freuen ;-)

Ab morgen geht’s dann in Port d’Alcudia mit dem Training weiter – ihr werdet natürlich im kommenden Monat hier noch einige Male von mir hören! 

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