Dienstag, 21. Juli 2015

Trumer Triathlon Wochenende

http://www.christophschlagbauer.com/2015/07/trumer-triathlon-wochenende.html

Da in letzter Zeit leider das Training verletzungsbedingt nicht so leicht von der Hand gegangen ist, gab's auch nicht viel zu berichten. Ich versuchte einfach irgendwie wieder schnellstmöglich fit zu werden, was zu Beginn nicht so recht gelingen wollte. Dabei spreche ich immer noch vom gleichen Problem, das ich schon im letzten Blog angesprochen habe. Da Pausen nicht viel gebracht haben, habe ich letzte Woche wieder recht normal zu trainieren begonnen und mich am Wochenende wieder ins Wettkampfgeschehen gestürzt - mit 3 Bewerben aber gleich so richtig! Und siehe da, am Freitag hats noch mehr weh getan als heute.





Gerne wäre ich bei den Staatsmeisterschaften auf der Mitteldistanz gestartet, leider erachtete ich dies aber nicht nur als sinnlos, sondern auch als gefährlich. Zudem gibt's im Rahmen dieser Veranstaltung ja noch ein Haufen andere gut besetzte und von Zuschauern gesäumte Bewerbe. Aus diesen wählte ich folgende aus:
  • Freitag: 3km Seecrossing (in Kombination mit einer Staffelwertung mit dem LadiesRun, den meine Freundin Klara Fuchs bestritt) 
  • Samstag: 250m-12,5km-2,5km Funtriathlon
  • Sonntag: 1,5km-42km-10km Olympische Distanz

Das Seecrossing war so ein richtig toller Einstieg in ein verdammt heißes Wochenende. Heiß was die Temperaturen und auch die Verläufe der Bewerbe betrifft. Und dabei schaute dann mit einer 46-Minutenzeit auch der 5. Platz heraus - und eine super gute Trainingseinheit samt gutem Gefühl! Gemeinsam mit Klara holten wir uns auch noch den 7. Rang in der angesprochenen Er&Sie-Friday-Wertung.
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Die kürzeste Triathlondistanz, die ich je gemacht hatte, wurde zu einer richtigen Laktatschlacht. Aber es bewahrheitete sich was ich immer sage: Mein Starttempo beim Schwimmen ist immer unglaublich hoch. Nach 3:50 Minuten konnte ich als 2. aus dem Wasser steigen, so weit vorne wie noch nie zuvor. Darauf folgte das erste Mal härteres Radfahren seit dem Schöckl Duathlon mit 332W im Schnitt (NP), was nach 20 Minuten auch schon wieder vorüber war. Der Lauf war zwar flott, aber da der Sieg nach 2 Minuten Vorsprung schon klar war, schonte ich schon etwas für den Tag darauf und konnte das Rennen in 37 Minuten gewinnen.
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Wie erwartet schwer wurde es dann am Sonntag. Für das wenige Training davor war die Distanz einerseits nämlich ziemlich lang und andererseits hatte ich ja auch mit etwas Vorbelastung zu kämpfen. Wieder ein super 8. Zwischenrang nach dem Schwimmen und eine folgende Radbestzeit von 1:04 mit einem Schnitt von 310W lassen schon wieder auf einiges hoffen wenn auch das Training wieder dazukommt. Als 3. vom Rad gestiegen, sah ich die beiden Führenden in der Wechselzone das erste Mal (u.a. Trainingspartner Philipp Reiner). Aber am Rad hab ich schon bemerkt, dass der Ofen bald aus sein wird, aber das war wohl nicht anders zu erwarten wenn man ohne gute Vorbereitung voll auf Druck fährt. Gequält ging es über die ersten 3km bevor es dann die letzten 7km wieder besser ging, aber bis dorthin war ich bereits auf einem nach vorne und hinten einzementierten 4. Platz über den ich mich dann im Ziel freuen konnte.
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Der weitere Fahrplan sieht mal einiges an Training vor...
Aber fix ist am Samstag mal die Olympische Distanz in Zell am See.
Danach wohl die Halbdistanz in Litschau und der Xentis Triathlon in Piberstein.
Und wenn alles gut und schmerzfrei verläuft könnte das mit dem Ironman in Wales am 13. September vielleicht doch noch was werden :-)