Dienstag, 8. September 2015

Olympische Distanz Planksee Triathlon und Sprintdistanz Austria Triathlon

http://www.christophschlagbauer.com/2015/09/olympische-distanz-planksee-triathlon.htmlÜber diese beiden Bewerbe vom vergangenen Wochenende zu bloggen macht Spaß, weil ich einen super netten Vergleich zwischen einem für mich langsamen und enttäuschenden Radsplit und einem sehr gutem Rennen via Wattdaten anstellen möchte. Dazu gibt's natürlich wieder einige Bilder und Links zu den Ergebnissen - also einfach reinlesen oder zumindest Bilder gucken...


Samstag Nachmittag - Planksee: Der Wettergott hatte wie schon im Vorjahr kein Erbarmen... Ergiebiger Regen war ständiger Begleiter des Rennens. Natürlich auch am Rad! Als erster der Führungsgruppe nach dem Schwimmen schwang ich mich auf dieses, aber ohoooo, was ist den da los?! Ein progressiver Wattfile wartet hier auf eure Augen... das ist nicht Schlagbauer typisch, da kann was nicht Stimmen. Genau Richtig! Freiwillig fang ich nie langsam an. Was jedoch der Grund für den eher "mauen" Start am Rad war, kann ich nicht genau sagen... höchstwahrscheinlich weil mir beim Schwimmen im Neo sehr warm war, und dann eiskaltes Wasser und Wind von allen Seiten auf meine dünnen Oberschenkel einwirkte. Ergebnis war das ich einfach nicht fahren konnte und schnell zurückfiel.
Gut zu sehen im Wattfile, dass es erst nach 10km schön langsam beginnt bergauf zu gehen. Herzkreislaufsytem fühlte sich wie bei einer lockeren Trainingsausfahrt, die Beine als ob bereits ein Ironman hinter mir lag.
Irgendwie konnte ich mich bis zum Ende des Bikesplits noch auf 281W im Schnitt (287W NP) kämpfen, was aber immer noch klar aussagt warum ich am Rad 2,5 Minuten verloren habe auf 43km. Ein Schnitt von 39,5km/h kam übrigens trotzdem auf der größten Teils flachen Strecke heraus.
Übrigens, der maximale Schnitt über 20min lag bei über 300W, was verdeutlich dass das Rennen dann noch um einiges besser wurde hinten raus... aber weit weg von üblicher Stärke


Ein nur unwesentlich höherer Temposchnitt (nämlich 40,2) wartete bei den 18km der Sprinttriathlons in Podersdorf auf mich. Trotzdem war das Radfahren schon recht gut an diesem Tag bei stürmischen Wind und nur 20 Höhenmetern. Ich weiß zwar, dass man so nicht rechnen kann, aber hier passts fast laut Geschwindigkeitsskizze vom Garmin mit der Reihenfolge Rückenwind-Seitenwind-Gegenwind: 50km/h+40km/h+30km/h ergibt wieder einen Schnitt von 40km/h.
Die Normalized Power sieht man hier abfallen, da ich möglich zu Beginn viel Boden bei Rückenwind gut machen wollte um beim Gegenwind eventuell nicht ganz allein zu sein. Das gelang nur bedingt, da ich nach 12km schon in Führung lag ;-) 313W NP im Schnitt sind für einen Sprint nicht das non-plus-Ultra (am Faakersee Olympisch hatte ich mehr), aber sehr passabel auf der flachen Strecke.


Kurz einige Bilder vom Rennen selbst. Schlau im seichten Teil (ganz links zu sehen) mit Hechtsprung in den Planksee gestartet:

Und dann wie gewohnt mal gscheit hinhalten die ersten Meter:

Sehr gscheit hinhalten... Der Typ da ganz links bin echt ich:

Bei der ersten Boje fand ich mich in einer 4 Mann Spitzengruppe mit der ich dann die gesamten 1,5km schwamm, hier gerade als 4. mit dem hohen linken Arm:

Soweit war das Wetter noch egal, als erstes ging's auf Rad, eine Weltprämiere:

Der Saft war raus will ich hier nicht behaupten, er war gar nie drin - hier nach 2km:

Hier in der Runde zwei nach ca. 24km - schon um einiges dynamischer:
 
 Laufen ging dann so gut wie noch fast nie in der Saison - im tiefsten Gatsch:
 
Bis auf 7 Sekunden konnte ich mich noch an den Sieg herankämpfen, geworden ist es nach Platz 3 am Rad der 2. Rang im Endklassement hinter mittlerweile fast "Seriensieger" Flo Heigl:
 
 
Fotos von Woche und Stefflhof Adventures
 
Und Podersdorf am Sonntag?! Omg ich will gar nicht darüber reden. Unglaublich gutes Schwimmen bei ziemlichen Wellengang, genau meine Bedingungen! Nur 1 Minute auf die Top-Schwimmer aufgerissen! Nach dem angesprochenen Radpart, lag ich für Sprintverhältnisse mit einer Minute Vorsprung deutlich in Führung. Die war nach Magenkrämpfen zu Beginn des Laufes aber innerhalb weniger hundert Meter weg, und ich trug mich noch irgendwie als 9. ins Ziel.

Ergebnis Planksee >>

Ergebnis Podersdorf >>